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Gaia Conti

Gaia bleibt bis zum Morgen

Lesbische Campingplatz-ErotikQueer11 Min. Lesezeit

Eine Geschichte von Gaia Conti

In der spielfreien Woche zeltet Gaia Conti an einem kleinen Platz am Staffelsee. Die Wirtin Marlene erkennt sie und tritt trotzdem nicht zurück.

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Der Empfangsschuppen stand schief im Licht des späten Nachmittags, und der Kies gab nach, als sie den schweren Rucksack von den Schultern gleiten ließ und den Zettel mit der Platznummer nahm, ohne mich zuerst anzusehen. Der Campingplatz am Staffelsee lag in dieser Woche fast leer, ausgewiesen nur für erwachsene Gäste, und das Wasser hinter den Erlen glänzte so still, als gehöre es niemandem. Sie hieß Gaia Conti, zweiundzwanzig Jahre alt, Stürmerin einer Mailänder Mannschaft, und der Körper, den sie in den schmalen Raum schob, trug die Arbeit des Feldes genauso offen wie die Hüften, die sie nicht versteckte.

„Du weißt, wer ich bin“, sagte sie, und es klang nicht wie eine Drohung, sondern wie eine Prüfung, ob ich zurücktrat, um sie anzustaunen, oder ob ich im Gespräch blieb.

Ich schob ihr das Formular über das Holz und ließ den Blick nicht an ihrem Namen hängen. „Zeltwiese vier liegt ganz vorn am Wasser. Niemand hört dich außer dem See, und ich kehre den Steg erst am Abend.“

Sie nahm den Stift, unterschrieb, und als sie den Kopf hob, war da dieses schmale Lächeln, das mich nicht als Fan behandelte. Die Stimme wurde länger, während sie vom Training sprach, von Würfen, die in der spielfreien Woche in ihrem Kopf weiterliefen, von Mailand, das sie in zwei Tagen wiederhaben wollte, und dann brach sie ab, sobald der Satz nach dem Bild klang, das andere aus ihr gemacht hatten. Ein Büro hatte dieses Bild beschmutzt, und sie war hierher gekommen, um ohne Wände und ohne Poster zu verschwinden, und ich würde sie nicht in die Bewunderung zurückschieben.

„Komm mit“, sagte ich. „Ich zeige dir den Platz, bevor du das Gestänge allein aufstellst.“

Wir gingen den Kiesweg hinunter zwischen den wenigen Wohnwagen, die wie vergessene Möbel in der Hitze standen. Gaia trug das Zelt unter einem Arm und ließ die andere Hand offen neben ihrer Hüfte schwingen, und ich spürte, wie nah sie neben mir blieb, nicht höflich, sondern absichtlich. Am Wasserende der Wiese vier kniete sie nieder, um die Heringe zu setzen, und der Ausschnitt ihres Hemdes fiel vor, sodass ich die Linie zwischen den Brüsten sah, ohne dass sie sich entschuldigte oder aufrichtete.

„Du starrst nicht“, sagte sie leise, und der Satz war wieder dieser Test. „Gut.“

Ich hockte mich neben sie in das warme Gras. Meine Finger berührten ihren Unterarm, wo der Schweiß die Härchen klebte, und sie drehte das Gesicht zu mir, nah genug, dass ich ihren Atem roch, nach Minze und nach der Fahrt. Der erste Kuss kam von ihr. Sie nahm meinen Mund, als gehöre das zum Tausch, und ich antwortete mit der gleichen Härte, die Zunge gegen ihre, die Hand schon unter dem Saum, wo der Stoff der Shorts feucht an der Innenseite ihres Oberschenkels klebte.

Sie stöhnte in den Kuss, ein kurzer Laut, und schob meine Hand höher, bis die Finger das dünne Höschen fanden und die Hitze darunter. Ich strich über den Stoff, spürte, wie nass sie schon war, und sie öffnete die Knie im Gras, ohne sich umzusehen, obwohl der Weg zum Steg frei lag und jeder, der vom Sanitärhaus kam, uns hätte sehen können.

„Nicht hier im Gras“, flüsterte sie gegen meinen Mund, und es war keine Scham, die das sagte. „Am Wasser. Wenn du bleibst.“

Ich blieb bei ihr, mit der Hand noch unter dem Stoff, und nickte, weil Zurücktreten für diesen Abend nicht mehr galt.


Der Steg war alt und grau und reichte ein Stück ins offene Wasser, wo der Staffelsee in der Abendsonne lag, ohne Ufermauer, ohne Sichtschutz, nur Schilf links und die weite Fläche rechts. Gaia zog das Hemd über den Kopf, während sie noch auf den Dielen stand, und der Sport-BH folgte, und sie machte keine Bewegung, die Brüste mit den Armen zu decken. Ich kniete vor ihr, die Hände an ihren Hüften, und zog die Shorts samt dem Höschen hinunter, bis sie nackt über dem Wasser stand, die Füße an der Kante, und der Wind kam über den See und bewegte ihr Haar.

Sie sah hinunter auf mich, nicht als Bild, sondern als Frau, die entschied, wie weit das ging. „Leck mich“, sagte sie, laut genug, dass es über das Wasser hätte tragen können. „Und hör nicht auf, wenn ich die Stimme verliere.“

Ich schob ihre Schenkel auseinander und hielt sie an den Hüften fest, während ich den Mund an ihre Fotze legte. Sie war glatt rasiert bis auf einen schmalen Streifen, und der Geruch war warm und salzig, und ich strich mit der Zunge langsam durch die Schamlippen, von unten nach oben, bis ich die Klitoris fand, die schon hart unter der Haut saß. Gaia griff in mein Haar und zog mich näher, und ich hörte, wie sie die Luft durch die Zähne zog, als ich zu saugen begann.

Unten plätscherte das Wasser gegen die Pfähle. Irgendwo auf dem See lag ein Boot, klein und weit, und ich wusste, dass jemand mit einem Glas hätte schauen können, und Gaia wusste es auch, und sie drückte mein Gesicht fester gegen sich, statt sich wegzudrehen. Ich schob zwei Finger in sie, während ich leckte, und ihre Innenwände zogen sich gleich um mich zusammen, nass und eng, und ich fickte sie damit in einem langsamen Takt, der Zunge wegen, die nicht absetzte.

„So“, sagte sie, und die Stimme war schon rau. „Genau so. Bleib.“

Ich kreiste mit der Zunge um die Klitoris, dann flachte ich sie, dann saugte ich wieder, und die Finger stießen tiefer, bis meine Knöchel an ihr anschlugen. Gaia begann, gegen meinen Mund zu stoßen, die Oberschenkel zitterten, und ein Laut kam aus ihr, der nicht mehr gespielt war. Ich spürte, wie sie nasser wurde, wie es mir über das Kinn lief, und ich schluckte und leckte weiter, härter jetzt, weil sie es mit den Händen in meinem Haar verlangte.

Sie kam mit einem Stoß der Hüften, der meinen Mund füllte. Die Fotze pulsierte um meine Finger, und sie hielt meinen Kopf fest, während der Orgasmus sie durchlief, sichtbar in den Bauchmuskeln, hörbar in dem Laut, den sie nicht mehr herunterschluckte. Ich leckte sie durch das Zittern hindurch, langsamer, bis sie mich am Haar zurückzog und nach Luft schnappte.

Sie ließ sich auf die Dielen nieder, nackt, die Beine noch offen, und lachte einmal, atemlos, und der Blick, den sie mir gab, war nicht der einer Frau, die sich hinterher schämt. „Du bist nicht zurückgetreten“, sagte sie, und wischte mit dem Daumen über meine Unterlippe, wo sie noch an mir glänzte. „Das Wasser ist kalt. Die Dusche nicht.“


Das Sanitärhaus roch nach nassem Beton und nach der billigen Seife, die in den Spendern hing, und die Fliesen waren warm von dem Tag, der noch in den Wänden saß. Gaia stellte die Tasche in die letzte Kabine, drehte das Wasser auf, und als ich die Tür ins Schloss ziehen wollte, legte sie die Hand auf meine und schob sie zurück, bis der Spalt offen blieb. Eine andere Frau, älter, mit einer Stimme, die rauchte, hatte die Kabine daneben schon in Betrieb, das Wasser lief, und man hörte, wie sie ein Fläschchen auf den Boden stellte.

„Offen“, sagte Gaia nur, und zog mich unter den Strahl, noch angezogen, bis die Kleider an uns klebten und sie mir das Hemd über den Kopf riss. Ich kniete wieder, weil ich ihre Nässe vom Steg noch auf der Zunge hatte und mehr wollte, und sie stellte einen Fuß auf die Bank, die Fotze vor meinem Gesicht, während das Wasser ihr in den Schoß lief und die Schamlippen glänzend machte.

Ich leckte sie unter dem Strahl, die Zunge breit, und schob drei Finger in sie, weil sie so nass war, dass zwei nicht mehr genug Widerstand gaben. Sie stöhnte, und nebenan hörte das Rascheln auf, nur für einen Atemzug, und Gaia lachte leise in die Dusche hinein, ein Laut, der die Nachbarin wissen ließ, dass hier nichts Verstecktes passierte. Ich fickte sie mit der Hand, fest, den Daumen auf der Klitoris, den Mund an einem Oberschenkel, und sie hielt sich an der Armatur fest, die Brustwarzen hart, das Wasser über die Brüste.

„Tief“, sagte sie, und die Stimme trug über die Trennwand. „Nimm sie tiefer.“

Ich gab ihr den Winkel, den sie wollte, die Finger gekrümmt gegen die vordere Wand, und saugte die Klitoris zwischen die Lippen, während nebenan das Wasser wieder aufgedreht wurde, absichtlich laut, als wolle die Frau uns Raum lassen und uns trotzdem hören. Gaia kam stehend, die Knie weich, ein Stoß, der meine Finger einschloss, und ein Laut, den sie nicht klein hielt. Ich hielt sie an der Hüfte, den Mund noch an ihr, bis das Zittern nachließ und sie mich am Haar hochzog und küsste, mit dem Geschmack von sich selbst zwischen uns.

Die Nachbarin stellte das Wasser ab, ging hinaus, und die Tür der Kabine daneben fiel ins Schloss, ohne Kommentar. Gaia lehnte die Stirn an meine, nackt, nass, und atmete gegen meinen Mund. „Ich wollte nicht, dass du die Spielerin woanders hinlegst als die Frau“, sagte sie, und der Satz war kurz, weil er von ihr handelte. „Tu das nicht.“


Später aßen wir Brot und kalten Käse auf der Isomatte, die Klappe des Zeltes offen zum See, und die Nacht kam über das Wasser, ohne Eile. Gaia redete wieder länger, diesmal über einen Laufweg, den sie in Mailand hasste, weil er zu glatt war, über Trainer, die Zahlen wollten, über den Körper, der gehorchen sollte und es meistens tat. Ich hörte zu und rührte nicht an dem, was sie nicht ausbreitete. Als sie schwieg, lag ihre Hand auf meinem Oberschenkel, schwer, und der unfertige Satz, den sie den ganzen Abend in der Kehle gehabt hatte, blieb unfertig, ein Druck hinter den Zähnen.

„Du hast etwas in der Hütte“, sagte sie dann, und es war keine Frage. „Etwas, das du umschnallen kannst. Hol es. Und den Gürtel.“

Ich ging. Der Weg durch das Gras war dunkel, und als ich zurückkam, mit dem Ledergurt, an dem der Dildo saß, und mit meinem Gürtel über der Schulter, hatte Gaia die Isomatte glattgezogen und die Shorts ausgezogen und wartete auf dem Rücken, die Knie angezogen, die Handgelenke schon übereinandergelegt über dem Kopf, als hätte sie den Rest des Abends geprobt. Ich kniete über ihr, nahm die schmalen Gelenke in eine Hand und wickelte den Gürtel zweimal darum, fest genug, dass sie die Spannung spürte, nicht fest genug, dass etwas wegdrückte. Sie prüfte den Halt, zog, und ein Atem ging aus ihr, der nach Ja klang.

„Nicht lösen, bis ich es sage“, flüsterte sie. „Leck mich zuerst. Ich will nass sein, wenn du mich nimmst.“

Ich schob ihre Knie auseinander und legte mich zwischen sie, den Mund wieder an ihre Fotze, und sie war schon offen von dem, was der Tag mit uns gemacht hatte. Ich leckte langsam, gründlich, die Zunge tief in sie, dann über die Klitoris, und Gaia stöhnte in die Zeltdecke, die Handgelenke im Gürtel, die Hüften unruhig. Ich hielt sie an den Oberschenkeln fest, weil sie sich gegen meinen Mund schob, und ich ließ sie nicht das Tempo bestimmen. Sie nannte kein Spiel, keine Rolle, nur meinen Namen einmal, leise, als ich die Klitoris zwischen die Lippen nahm und saugte, und der Laut lag so nah an einer Bitte, dass ich merkte, wie sehr ich sie behalten wollte, bevor sie es aussprach.


Ich richtete mich auf, zog den Gurt um die Hüften, und der Dildo stand schwer zwischen uns, warm von meiner Haut. Gaia sah ihn an, dann mich, und öffnete die Beine weiter, die gebundenen Hände über dem Kopf, die Fußsohlen auf der Matte. Ich strich die Spitze durch ihre Nässe, einmal, zweimal, bis sie glänzte, und schob ihn in sie, langsam, weil ich jedes Nachgeben sehen wollte. Sie nahm ihn, die Augen offen, ein Laut in der Kehle, und als ich tief in ihr war, hielt ich still, die Hände an ihren Hüften, und wartete, bis sie den Atem wiederfand.

„Fick mich“, sagte sie. „Flach. Halt mich. Lass mich nicht den Satz abbrechen.“

Ich bewegte mich in ihr, lange Stöße, die den Dildo ganz herauszogen und wieder bis zum Ansatz hineinschoben, und Gaia nahm jeden, die gebundenen Handgelenke gegen die Matte gedrückt, die Brüste mit jedem Stoß in Bewegung. Ich lehnte mich über sie, eine Hand neben ihrem Kopf, die andere unter ihrem Kreuz, und hielt sie fest, während ich härter wurde, der Gurt schlug leise gegen meine Scham, und ihre Fotze nahm den Dildo nass und hörbar. Sie kam fast, verlor den Rhythmus, und ich verlangsamte nicht, weil sie den Kopf nach hinten legte und mich mit den Fersen in den Rücken zog, statt mich wegzuschieben.

„Behalt mich“, sagte sie, und der Satz war diesmal ganz, ohne das Loch in der Mitte, in das sie ihn bisher hatte fallen lassen. „Nicht bis ich ein Bild bin. Behalt mich, bis zum Morgen. Sag es.“

Ich stieß tief in sie und blieb dort, der Dildo in ihr, mein Gewicht auf ihr, und küsste sie, während sie noch sprach. „Ich behalte dich“, sagte ich gegen ihren Mund. „Bis der See hell ist. Du nimmst den Satz nicht zurück.“

Sie nahm ihn nicht zurück. Sie kam mit ihm im Mund, die Innenwände zogen sich um den Dildo, ein Stoß nach dem anderen, und ich fickte sie durch den Orgasmus hindurch, bis sie unter mir nass und offen lag und weinte, ohne Unglück, nur weil der Körper nicht mehr wusste, wohin mit alldem. Ich löste den Gürtel, rieb die Gelenke, küsste die Haut dort, und blieb in ihr, bis das Zittern klein wurde. Danach zog ich den Gurt aus, legte mich neben sie, und sie schob ein Bein über meines, den Mund an meiner Schulter, und schlief so, behalten, ohne das Zelt zur Hälfte zu räumen.


Der Morgen kam grau über den Staffelsee, und ich kochte Kaffee auf dem kleinen Kocher vor dem Zelt, während Gaia noch auf der Matte lag, den Gürtel neben sich, als gehöre er zum Inventar der Nacht. Sie wachte auf, ohne sich zu verstecken, zog mein Hemd über, und trank aus meiner Tasse, die Lippen dort, wo meine gewesen waren. Wir redeten wenig. Sie aß, wusch sich am Wasser, und als sie das Zelt abbaute, tat sie es ohne Eile, die Stangen zusammengeschoben, das Nylon gefaltet, als könne sie den Platz nicht einfach hinter sich zumachen.

„Mailand“, sagte sie, und der Name lag schwer zwischen uns, nicht als Flucht, sondern als das, was sie sich nicht mehr in Stücke teilen konnte. Sie packte den Rucksack, prüfte die Schnallen, und der Blick, den sie mir gab, war der einer Frau, die wusste, dass die Saisonvorbereitung eine ungeteilte zurückbekam, nicht nur eine ausgeruhte Spielerin, und dass sie nicht wusste, ob das auf dem Feld erlaubt war.

Ich nahm ihr den Rucksack nicht ab. Ich küsste sie am Auto, einmal, fest, und sie küsste zurück, ohne das Bild dazwischenzuschieben. Dann fuhr sie die Straße entlang am Schilf, und der Platz lag wieder fast leer hinter mir. In Mailand wartet die Saison auf eine Frau, die sich nicht mehr teilen lässt.