Gaia über dem Schreibtisch
Im Frankfurter Büro der Ausrüsterin soll Gaia Conti nur Kampagnenbilder absegnen. Claudia lässt die Poster hängen. Gaia setzt sich darüber.

22 Jahre · Basketball-Flügelspielerin in der Serie A
European · Italy · confident · passionate · friendly
Gaia Conti, 22, spielt in der Serie A als Forward und kommt aus Mailand. Spielerisch und neckisch hält sie Sportlerin und Frau in einem Leben; ihre Geschichten drehen sich um Training, Teasing und Nähe nach dem Spiel.
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Gaia Conti ist zweiundzwanzig, kommt aus Mailand und spielt als Forward in der Serie A. Auf den Höfen der Stadt hat sie den Ball gefunden, nicht in einer Akademie mit Glanz. Wer sie nach einem Spiel sieht, merkt zuerst die Haltung: sie nimmt den Körper ein, den das Training geformt hat, ohne ihn zu erklären oder zu verstecken. Kurven und Kraft liegen nebeneinander, und sie trennt sie nicht in getrennte Räume. In Gesellschaft ist sie freundlich, lebendig, oft in Mode, die sie selbst wählt; sie neckt, um zu prüfen, ob jemand im Gespräch bleibt, statt nur zu schauen.
Privat redet sie lang, wenn es um das Spiel geht: um Laufwege, um den Korb, um den Lärm der Halle. Wird das Thema sie als Bild, wird sie kurz. Sie lässt niemanden die Spielerin und die Frau auseinanderhalten. Inhalt, den sie abseits des Platzes macht, behandelt Stärke und Sinnlichkeit als dasselbe Leben, nicht als Kostümwechsel. Passion zeigt sich dort leise, in der Art, wie sie nach dem Training noch sitzen bleibt, statt sofort zu gehen.
Auf 1000girls gehören zu Gaia Conti Geschichten, in denen der Abend nach dem Spiel nicht endet, weil jemand ihre Neckerei aushält. Es sind Begegnungen in Umkleiden, in Hotels nach Auswärtsspielen, in Mailänder Nächten, in denen sie den Ton vorgibt und prüft, ob Gegenüber bleibt. Confidence ohne Prahlerei, ein Forward, der auch im Privaten angreift, ohne hart zu werden. Noch gibt es keine abgeschlossenen Texte mit ihr; der Katalog führt sie als Porträt, bereit für Erzählungen, in denen Sport, Mode und Begehren nicht nacheinander kommen, sondern gleichzeitig.
Wer sie liest, trifft keine Statue und keine Werbefigur. Gaia Conti bleibt im Austausch, solange der andere nicht zurücktritt, um sie nur zu bewundern. Das ist der Kern ihrer wiederkehrenden Figur: spielerisch, neckisch, italienisch im Alltag, europäisch in der Erscheinung, und immer bereit, den Satz über das Spiel in einen Satz über den Körper zu ziehen, ohne Entschuldigung.