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Margot Girard

Margot im Treppenhaus

Nachbarin barfuß FetischFetisch12 Min. Lesezeit

Eine Geschichte von Margot Girard

Margot Girard kommt barfuß über den Treppenabsatz ihrer Altbauwohnung. Der Nachbar ist schon in der Tür. Diesmal bleibt sie stehen und lässt sich ansehen, ohne den Job dazwischen.

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Das Treppenhaus roch nach nassem Stein und nach dem Laub, das jemand von den Stufen gekehrt hatte, ohne es wirklich fortzuschaffen. Es war spät geworden, ein Herbstabend in Paris, und die einzige Birne über dem dritten Stock warf mehr Schatten als Licht auf den Absatz. Ich stand in der offenen Tür meiner Altbauwohnung und hörte sie, bevor ich sie sah, diesen leisen Takt nackter Füße auf dem Holz.

Margot Girard kam die Treppe herauf, zweiundzwanzig, barfuß, den Mantel offen über dem dunklen Zeug vom Tag, die Haare noch feucht vom Regen. Sie blieb stehen, als sie mich sah, mitten auf dem Absatz, und machte keinen Versuch, an mir vorbei zu ihrer Tür zu gleiten, die drei Meter weiter dunkel und geschlossen lag. Ich war zweiunddreißig und hätte den Schlüssel umdrehen können, bevor dieser Blick fest wurde. Stattdessen blieb ich, wo ich war, die Hand an der Klinke, während der Flur hinter mir ungeheizt und still lag.

Ihre Füße waren schmutzig von der Straße, die Sohlen dunkel. Ein nasses Blatt klebte an der linken Ferse und löste sich erst, als sie die Zehen spreizte. Irgendwo unter uns schlug eine Tür. Danach hörte man Schritte auf Stein, und dann kehrte jene Stille zurück, in der man den Regen an den Fenstern zum Hof hörte.

„Du guckst“, sagte sie, kurz, wie eine Ansage in einem Raum, der ihr gehörte. Dann wurde der Satz länger. „Du guckst so, als hättest du die ganze Woche auf genau diese Füße gewartet, und jetzt, wo sie dreckig vor deiner Tür stehen, weißt du nicht, ob du sie nehmen darfst oder ob du endlich die Klinke zudrücken sollst.“

Ich atmete aus und hörte, wie unsicher das in dem hohen Treppenhaus klang. Der Mantel öffnete sich weiter, als sie das Gewicht verlagerte, und darunter lag nur Stoff, der nass am Körper klebte.

„Margot.“

„Ja.“ Sie trat einen halben Schritt näher, stand immer noch auf dem Holz des Absatzes und immer noch in dem Licht, das jede Wohnungstür erreichen konnte, wenn jemand jetzt den Kopf herausstreckte. „Sag es nicht. Tu es.“


Sie sah an mir vorbei die Treppe hinunter, als prüfe sie, ob jemand kam, und dann sah sie mich wieder an, ohne zu flüstern und ohne die Stimme für das Haus kleiner zu machen.

„Du kniest jetzt, bevor irgendeine Wohnungstür zugeht.“

Das ließ keinen Spielraum. Ich schloss die Wohnungstür nicht, ging auf den Absatz hinaus und kniete nieder, bevor irgendein Schloss fiel. Die Knie trafen den kalten Boden, und auf einmal war ich genau auf der Höhe ihrer Füße, nah genug, um den Geruch von nasser Straße und warmer Haut zu riechen. Sie stellte den rechten Fuß vor, die Sohle fast an meinen Lippen.

„Die Zunge an die Ferse. Langsam. Und wenn du das falsch machst, gehe ich in meine Wohnung und du bleibst hier sitzen, bis du verstehst, was du verpasst hast.“

Ich legte die Hände nicht an sie, jedenfalls nicht zuerst, weil ich spürte, dass sie das Anfassen noch nicht freigegeben hatte. Ich beugte den Kopf und leckte über die Ferse, wo das Blatt gewesen war. Es schmeckte salzig und körnig von der Straße, und sie gab einen Laut von sich, der nicht leise war. Das Treppenhaus warf ihn gegen das Geländer und die hohen Wände. Ich leckte die Sohle entlang, von der Ferse zu den Zehen, breit und nass. Der Schmutz blieb auf meiner Zunge, und sie drückte den Fuß fester gegen meinen Mund.

Unten im Haus ging jemand über Fliesen. Es war ein kurzes, helles Klacken, und sie zog den Fuß trotzdem nicht zurück. Sie ließ mich weiterlecken, während die Schritte näher kamen und wieder abbogen, und ich hielt die Augen offen, weil sie das ohne Worte verlangt hatte. Ich nahm die Zehen in den Mund, nacheinander, und saugte daran, und sie stützte sich mit einer Hand an der Wand, während die andere meinen Hinterkopf festhielt, fest genug, dass ich nicht ausweichen konnte.

Meine Hose spannte sich, der Schwanz drückte gegen den Stoff, und sie merkte es, weil sie mit der freien Ferse dagegen stieß, hart genug, dass ich gegen ihre Sohle stöhnte und der Laut wieder im Treppenhaus hing. Sie rieb die Ferse über die Beule, langsam, und ich leckte zwischen ihren Zehen, wo es bitter und warm war.

„Du kniest im Treppenhaus und lutschst mir die dreckigen Füße, und du würdest abspritzen, wenn ich dich jetzt nur fest genug trete“, sagte sie. „Du hältst die Augen auf und du hörst das Haus, und du hörst auf, so zu tun, als wäre das ein Versehen.“

Ich antwortete gegen ihre Sohle, dumpf, und sie lachte leise. Erst als die Stille zurück war und keine Schritte mehr kamen, nahm sie mich am Kragen und zog mich hoch, bis ich wieder auf den Beinen war. Sie reichte mir bis zum Kinn, und der Absatz gehörte ihr trotzdem.

„Rein. Deine Wohnung. Nicht meine.“


Ich stolperte rückwärts über die Schwelle. Sie kam hinterher und ließ die Tür angelehnt, sodass nur ein Spalt blieb. Das Licht im Flur war gelb und alt, die Dielen kalt unter meinen Schuhen. Margot streifte den Mantel ab und ließ ihn fallen. Darunter kam das dunkle, enge Zeug zum Vorschein, das an ihr klebte, und mit beiden Händen drückte sie mich gegen die Wand.

„Hinlegen. Auf den Rücken. Gesicht nach oben. Du bleibst, wo ich dich hinlege.“

Ich legte mich auf die Dielen, den Kopf zum Flur. Sie kam über mich, stellte einen Fuß links und einen rechts neben mein Gesicht und senkte sich, bis die Sohlen auf meinen Wangen lagen, schwer und warm und immer noch feucht von der Straße. Sie setzte sich fast auf meine Brust und schob die Füße zusammen, bis sie meinen Mund bedeckten, Nase, Lippen, alles, sodass ich nur noch durch den Spalt zwischen ihren Sohlen Luft bekam und diese Luft nach ihr roch.

„Atme. Durch das, was die Straße auf mir gelassen hat. Ich will dein Gesicht zwischen meinen Sohlen sehen, und ich will, dass du nicht wegguckst.“

Ich atmete, und es war Haut und nasser Asphalt und der leichte, saure Geruch eines langen Tages ohne Schuhe. Sie rieb die Sohlen über meinen Mund, über die Augen, langsam zuerst, dann fester. Ich streckte die Zunge heraus und leckte, was sie mir gab, den Bogen der Sohle, die weiche Stelle in der Mitte, den Rand, an dem noch Schmutz klebte. Meine Hände fanden ihre Knöchel, und sie ließ es zu. Sie bewegte die Füße, als ficke sie mein Gesicht damit, fest und genau, und ich hörte, wie ihr Atem kürzer wurde.

Sie nahm eine Hand von der Wand und griff zwischen ihre Beine, unter den Stoff, und ich sah aus dem Winkel, wie sich ihre Finger bewegten, während sie mir die Sohlen ins Gesicht drückte, bis mir die Augen brannten. Sie war nass, das hörte ich an dem leisen, feuchten Laut ihrer Hand, und sie sagte es trotzdem.

„Ich bin nass von deiner Zunge an meinen Füßen auf dem Absatz. Merk dir das, bevor du irgendetwas Schönes daraus machst.“

Ich stöhnte gegen ihre Sohle, und sie drückte fester, bis ich kaum Luft bekam. Dann ließ sie nach und schob die Zehen zwischen meine Lippen, eine nach der anderen. Ich saugte daran und leckte dazwischen, wo die Haut dünn und warm war, und sie rieb sich weiter, stehend über mir, den Kopf zurückgelegt, den Hals lang im gelben Licht. Der Spalt der Tür zeigte einen Streifen Treppenhaus, dunkel und still, und irgendwo tropfte Wasser.

„Hose auf. Schwanz raus. Du fasst ihn nicht an, solange ich das nicht will.“


Ich öffnete die Hose, unbeholfen, weil ihr Gewicht auf meiner Brust lag, und holte den Schwanz heraus, der an der Spitze schon nass glänzte. Margot sah hinunter, ohne sich zu beeilen. Dann stieg sie von meiner Brust und setzte sich tiefer, die Füße jetzt an meinem Schwanz, die Sohlen links und rechts, und sie schloss sie darum, fest.

„Nicht kommen. Du fickst meine Sohlen, bis ich es sage. Wenn du abspritzt, bevor ich es erlaube, höre ich auf und gehe, und du bleibst mit der offenen Hose auf deinem eigenen Holz liegen.“

Sie begann zu arbeiten, die Sohlen fest, die Zehen dabei, und ich lag auf dem Rücken auf meinen Dielen und stieß zwischen ihre Füße, während sie den Druck bestimmte, härter, dann weicher, dann wieder so eng, dass es fast schmerzte. Es war roh und zu trocken, und dann glitt es, weil ich schon nass genug war, und sie lachte, als sie das merkte. Ihre Füße waren stark. Sie presste, bis mir die Luft wegblieb, ließ nach und presste wieder, und ich hielt mich an den Dielen fest.

Sie hatte den Stoff zur Seite gezogen und zeigte mir die Fotze, nass, offen, und sie strich mit zwei Fingern darüber, während sie meinen Schwanz zwischen den Sohlen wichste, langsam genug, dass ich jeden Zentimeter spürte. Ich stieß härter, und sie gab nach, nur ein wenig, und der Schwanz glitt über die feuchte Stelle in der Mitte ihrer Sohlen, dort, wo mein Speichel den Schmutz schon glänzend gemacht hatte. Ich stöhnte laut.

„Henrik.“ Sie sagte den Namen, als setze sie einen Punkt unter etwas, das ich nicht mehr ungeschehen machen konnte. „Du zitterst. Noch nicht. Du schaust mich an, während du meine Sohlen fickst, und du hältst still, wenn ich es sage.“

Ich biss die Zähne zusammen und hielt still, so gut es ging, während sie die Füße langsamer bewegte, quälend langsam, und sich selbst mit der Hand schneller rieb. Ihre Oberschenkel zuckten. Sie kam nicht, sondern blieb knapp davor, die Lippen geöffnet, den Blick auf meinem Gesicht. Dann nahm sie die Füße weg, als ich zu nah war, und ließ mich auf den Dielen liegen, den Schwanz nass und hart.

Sie atmete durch, einmal, zweimal, und wischte sich die nasse Hand an meinem Hemd ab. Dann kam sie wieder näher, barfuß, die Sohlen jetzt glänzend von mir, und sah mich an.

„Mund. Jetzt. Und die Hände an meine Füße, nicht an meinen Arsch, solange ich das nicht freigebe.“


Sie kam nach vorn auf die Knie, über mein Gesicht, und senkte die Fotze auf meinen Mund. Ich griff nach ihren Hüften, doch sie schob meine Hände weg und nach hinten an ihre Füße, bis ich die Sohlen in den Handflächen hatte, warm und feucht. Ich hielt sie fest und leckte sie, die Zunge zuerst flach über die ganze offene Nässe, dann spitz dort vorn, wo sie am deutlichsten zuckte. Sie setzte sich schwerer auf mein Gesicht, bis ich nur noch sie schmeckte, warm und salzig und so nass, dass es mir übers Kinn lief und auf die Dielen.

Sie rieb sich auf meinem Mund, vor und zurück, und ich hielt ihre Füße. Sie stöhnte, und der Laut ging in die hohen Decken und kam als Echo zurück. Ich saugte und stieß die Zunge in sie, so tief ich konnte, und sie kam mit einem kurzen, harten Laut, die Oberschenkel fest um meinen Kopf, die Füße in meinen Händen, die Zehen gekrallt. Sie zitterte lange, und ich trank, was sie mir gab, und leckte weiter, bis sie mit einem Laut von mir herunterstieg.

Dann drehte sie sich, kniete sich auf Hände und Knie auf den Dielen, den Arsch zu mir gewandt, und sah über die Schulter.

„Jetzt nimmst du mich. Hier auf deinem Holz. Und du hältst meine Füße, während du mich fickst, und du hörst auf, nach einem schöneren Wort dafür zu suchen.“

Ich kniete hinter sie, nahm den Schwanz in die Hand, strich ihn entlang ihrer Fotze, die noch nass war von meinem Mund, und schob mich in sie. Ich ging langsam, weil sie eng war und ich zu hart, und sie drückte sich zurück, bis ich tief in ihr steckte. Ich griff nach ihren Füßen, wie sie es gesagt hatte, hielt die Knöchel und drehte die Sohlen nach oben. Dann fickte ich sie auf den Dielen, fest, beugte den Körper nach vorn, und jede Bewegung schob sie ein Stück über das Holz.

„Härter. Ich bin nicht aus Glas. Ich will deinen Schwanz, meine dreckigen Füße in deinen Händen, und dass du mich nimmst, als hättest du den Absatz noch in den Knochen.“

Ich stieß härter, hielt ihre Füße mit den Sohlen nach oben und beugte mich, um eine zu lecken, während ich in ihr war. Die Zunge lag an der Sohle, der Schwanz steckte tief in ihrer Fotze, und sie stöhnte wieder, tiefer diesmal. Ich fickte sie, bis der Rhythmus alles andere wegwischte. Sie kam ein zweites Mal, enger um mich, die Füße zuckend in meinen Händen, und ich hielt durch, biss die Zähne zusammen, bis sie den Kopf in den Nacken warf und meinen Namen sagte.

„Komm in mich.“

Ich kam in ihr, hart, mit einem Laut, den ich nicht zurückhielt, und stieß noch ein paar Mal nach, bis nichts mehr da war und ich nur noch in ihr hing, keuchend, ihre Füße noch in meinen Händen. Dann zog ich mich aus ihr zurück, langsam, und ließ mich neben sie auf die Dielen fallen, den Geschmack von ihr noch im Mund, das Holz kalt im Rücken.


Wir lagen auf dem Holz, und irgendwo tropfte eine Dachrinne in den Hof, gleichmäßig. Margot streckte die Beine, die nackten Füße noch schmutzig, drehte den Kopf und sah mich an.

„Ich wollte genau das“, sagte sie. „Dein Mund an meinen Füßen auf dem Absatz, bevor eine Tür zugeht. Dann das hier. Ich sag das, damit du es nicht in etwas anderes verdrehst, wenn ich gehe.“

Ich strich mit dem Daumen über ihre Ferse. Die Haut war warm, und sie ließ die Berührung zu.

„Du gehst.“

„Ja.“ Sie setzte sich auf, zog das Zeug zurecht und suchte den Mantel mit den Augen, der noch am Boden lag. „Ich wohne nebenan. Das reicht für heute als Satz, und du machst daraus bitte keinen Roman, während ich den Schlüssel suche.“

Ich sah, wie sie die Haare aus dem Gesicht schob und aufstand, barfuß, die Sohlen leise auf meinen Dielen. Ich blieb liegen, die Hose noch offen, und sah ihr zu, wie sie den Mantel nahm und nicht nach Schuhen griff.

„Margot.“

Sie blieb an der angelehnten Tür stehen und sah mich über die Schulter an, eine Hand schon an der Klinke. „Schlaf. Und mach die Tür zu, wenn ich weg bin. Nicht offen stehen lassen, als wärst du immer noch auf dem Absatz.“

Ich wollte fragen, ob sie bleibt, und brach ab, weil sie den Kopf schon schüttelte, klein, ohne Theater. Sie öffnete die Tür ganz, prüfte den Absatz mit einem Blick und ging hinaus, nackte Füße auf dem Holz, zurück zu ihrer Wohnung, drei Meter und eine geschlossene Tür. Ich hörte ihren Schlüssel, das Schloss, die Tür, die ins Schloss fiel, hart genug, dass das Geländer leise mitklang. Dann war das Treppenhaus wieder nur Treppenhaus, und ich lag auf meinen Dielen und hörte den Regen, der nicht aufgehört hatte.


Ich machte die Tür zu und duschte nicht. Später, die Hose wieder hochgezogen, saß ich am Küchenfenster, während der Regen nachließ. Durch die Wand kam gedämpft ihre Stimme, ein Telefongespräch, von dem mir nur Brocken erreichten. Sie sagte Marseille und dass sie die Arbeit dort vorziehen wollte, die Aufnahmen und den Termin, der eigentlich später lag. Es ging um den Koffer, um früh und um den Bahnhof. Ich hätte aufstehen und klopfen können, blieb aber sitzen und hörte zu, bis sie auflegte und es hinter der Wand still wurde. Danach kam nur noch das leise Ziehen von Schubladen und das kurze, harte Geräusch eines Reißverschlusses.

Gegen drei hörte ich ihre Tür. Ich ging in den Flur und öffnete einen Spalt. Margot stand draußen mit einer Tasche, die zu klein wirkte für alles, was ein Mensch mitnimmt, wenn er bleibt, den Mantel wieder an, und in der Hand hing ein Paar Schuhe an den Riemen. Sie sah zu meiner Tür hinüber, einen Atemzug lang, und dann nicht mehr. Sie nahm die Treppe hinunter, barfuß noch auf den ersten Stufen, die Schuhe in der Hand, den Kopf schon unten.

Ich schloss die Tür, leise, und hörte ihre nackten Füße, bis das Haus sie schluckte.