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Margot Girard

Margot nimmt den Fremden mit

Urlaubsaffäre ErotikgeschichteUrlaub12 Min. Lesezeit

Eine Geschichte von Margot Girard

Margot Girard hängt allein in einer gemieteten Villa an der ligurischen Küste und hat den Abend an der Strandbar schon verloren. Sie nimmt einen Mann mit, den sie nicht kennt. Was als eine Nacht geplant ist, wird nicht beim ersten Mal beendet.

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Die letzte Bestellung war längst durch, und ich hätte den Rollladen runterlassen können. Stattdessen blieb ich hinter der Theke stehen und sah zu, wie sie den Spritz austrank, als gehöre das Glas noch zu einem Gespräch, das niemand führte. Hinter den Lichtern lag die ligurische Küste schwarz und warm, der Sommer klebte an den Gläsern, und Margot saß mit zweiundzwanzig Jahren allein an diesem Tisch, die Beine übereinander, den Blick nicht aufs Wasser, sondern auf mich. Ihr Kleid war dunkel und saß eng, die Träger dünn über den Schultern, und sie hielt das Glas so ruhig, als habe sie den ganzen Abend nichts Eiliges vorgehabt. Die anderen Tische waren leer, die Stühle hochgestellt, nur die eine Lampe über der Theke brannte noch hell genug, dass ich ihre Augen sehen konnte.

Als ich um die Theke herumkam, schob sie das leere Glas einen Fingerbreit vor. „Noch einen“, sagte sie, und dann kam der Rest, weicher, als wolle sie prüfen, ob ich wirklich nur der Kellner war. „Oder hast du Feierabend und traust dich trotzdem nicht, dich hinzusetzen?“ Sie lächelte nicht einmal richtig. Es war eher ein Warten, und ich spürte, dass sie mich schon länger angesehen hatte, als ich zugeben wollte.

Ich hatte mit neunundzwanzig gelernt, solche Abende nicht hinter die Theke zu ziehen, und holte trotzdem die Flasche. Der Wein war kühl und säuerte leicht, und sie trank, ohne zu zählen, die Wangen schon warm, die Stimme ein Stück tiefer als der Lärm, der von der Straße noch herüberwehte. Sie nannte sich Margot und sonst nichts, und ich gab Matteo, weiter nichts. Der Nachname blieb bei uns beiden weg, als hätten wir uns darauf geeinigt, bevor jemand den Satz zu Ende dachte. Ihre Finger lagen am Stiel des Glases, ruhig, und sie sah mich an, als prüfe sie, ob Matteo reichte.

„Du schiebst hier die Nächte“, sagte sie. „Ich schiebe die Villa da oben. Allein.“ Als sie aufstand, war sie nicht betrunken im üblichen Sinn. Sie war gelöst, hellwach unter dem Alkohol, und sie fasste mir an die Hand, als sei das die selbstverständlichste Bewegung des Abends. „Komm mit.“ Ich löschte die Thekenlampe, ließ den Rollladen, und draußen war die Luft noch warm von dem Tag, der nicht enden wollte.

Der Weg stieg hinter den Pinien an. Unten blieb das Meer zu hören, ein gleichmäßiges Schlagen gegen die Felsen, und sie ging vor mir, den Rücken gerade, als führe sie eine Gruppe, obwohl niemand hinter uns war außer mir. Vor der Tür suchte sie den Schlüssel länger als nötig, lachte kurz gegen das Holz, und der Wein stand uns beiden in den Köpfen, warm, nicht schwer genug, um irgendetwas unklar zu machen. Sie wollte mich hier haben. Ich wollte hinein.


Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, war ihr Teasing nicht mehr der Takt. Sie setzte an, irgendetwas über das Licht im Flur und darüber, dass wir uns Zeit lassen könnten, und ich hatte sie schon gegen die Wand gedrückt, den Mund auf ihrem Mund, den Geschmack von Wein und Orange, ihre Zunge bereitwilliger als ihre Sätze. Ihr Haar roch nach Salz und nach etwas Teurem, und unter meinen Händen war ihr Rücken fest, nicht nachgiebig. Sie griff nach meinem Gürtel, als wolle sie bestimmen, wann er aufging, und ich nahm ihr die Hände weg, drehte sie, und dann waren ihre Knie auf dem Steinboden.

„Warte“, fing sie an, und es klang nach einer Anweisung, nach dem Ton, mit dem man einem Raum sagt, was als Nächstes kommt. „Du könntest mich erst...“

Ich hielt ihren Kopf fest, beide Hände im Haar, und schob ihr den Schwanz zwischen die Lippen, bevor der Satz zu Ende war. Ihre Lippen waren weich und dann fest, und ich spürte ihre Zähne nicht, nur Wärme und Nässe. Sie machte einen Laut, der nicht Protest war, und dann gab sie nach, öffnete den Mund weiter, und die Ansage blieb weg. Ihr Rachen wurde frei, bewusst, und ich glitt tiefer, spürte die nasse Enge, die Zunge flach, den Blick von unten, der mich nicht mehr führen wollte. Speichel sammelte sich an den Mundwinkeln, und sie atmete durch die Nase, gleichmäßig, als habe sie sich entschieden.

Ich fickte ihren Mund im Flur, langsam zuerst, dann härter, weil sie das zuließ und weil sie die Hände nicht mehr an mein Handgelenk legte, sondern an meine Schenkel und mich näher zog. Der Stein war kühl unter ihren Knien, die Luft aus der Terrassentür warm, und sie speichelte, schluckte, nahm ihn, bis ihr die Augen feucht wurden, ohne dass sie den Kopf zurückzog. Ich redete ruhig und dreckig, sagte ihr, dass ihr Mund sich anfühlte, als hätte sie den Abend genau daraufhin getrunken, und sie brummte um meinen Schwanz, ein Laut, der in den Flur kroch und an den Wänden kleben blieb. Ich hörte mich selbst, ruhiger als ich mich fühlte, und sie nahm jeden Stoß, ohne den Blick zu senken.

Als ich kam, zog ich mich nur so weit zurück, dass die Stöße auf ihre Zunge gingen. Sie hielt den Mund auf, nahm es, und ein wenig lief ihr über die Lippe, während ich noch in ihr stieß, flacher jetzt, den Rest hinterher. Sie schluckte, atmete, sah hoch, und es war nicht demütig. Es war hungrig, und der Wein machte ihre Pupillen groß. Ich wischte ihr mit dem Daumen über die Unterlippe, und sie nahm den Daumen gleich mit, als sei das die Fortsetzung und nicht das Ende.


Draußen war die Terrasse offen wie ein Balkon ohne Scham, das Geländer niedrig, darunter der Weg zur Bucht, hell genug, dass jemand, der nachts noch ging, den Kopf hätte heben können. Margot trat an die Luft, als gehöre ihr der Sommer, zog das Kleid über den Kopf und blieb nackt im Licht der einen Lampe stehen, die sie nicht löschte. Ich ging hinter sie, kniete, und sie spreizte die Beine, ohne dass ich sie darum bat, die Hände schon am Metall, der Arsch zu mir gedreht, die Fotze glänzend, bevor ich sie überhaupt berührt hatte. Ihre Haut war noch warm vom Wein und vom Gehen, und zwischen den Schulterblättern glänzte sie leicht.

Ich leckte sie dort draußen, langsam, die Zunge flach durch ihre Nässe, dann spitz gegen den Kitzler, und sie stöhnte in die Pinien hinein, nicht leise. Zwei Finger schob ich in sie, fand sie eng und schon so nass, dass es schmatzte, und mit dem Daumen rieb ich von außen, bis ihre Knie nachgaben und sie das Geländer fester packte. Sie schmeckte nach Salz und nach sich, und ich blieb unten, leckte und fickte sie mit der Hand, bis sie anfing, gegen meine Finger zu schieben, als wolle sie den Takt doch wieder an sich nehmen. Ich ließ sie nicht. Ich nahm ihr den Rhythmus weg, wurde langsamer, wenn sie schneller wollte, und schneller, wenn sie den Atem holte, um etwas zu sagen. Ihr Atem ging stoßweise, und sie versuchte, meinen Namen zu formen, brachte aber nur einen Laut zustande, der im Metall des Geländers verklang.

Den anderen Finger machte ich nass an ihr und setzte ihn an ihren Arsch. Sie spannte sich kurz, dann ließ sie mich hinein, ein Laut in der Kehle, der fast ein Lachen war. „Ja“, sagte sie nur, und sonst nichts, keine Anweisung, kein Plan. Ich arbeitete den Finger in sie, dann einen zweiten, dehnte sie, während ich ihre Fotze weiter leckte, und unten auf dem Weg knirschte Kies, weit genug, nah genug. Wir hörten es beide. Wir hörten nicht auf. Ich spürte, wie sie sich um die Finger engte, und unten ging der Schritt weiter, ohne stehenzubleiben.

Als ich aufstand, war ich wieder hart, und ich stellte sie breiter an das Geländer, den Oberkörper weit über das Metall, die Titten in der warmen Nachtluft. Ich schob ihr den Schwanz in die Fotze in einem Zug, bis ich anstieß, und sie stöhnte so offen, dass es den Hang hinuntergegangen sein muss. Ich fickte sie dort, wo man uns hätte sehen können, hart, die Hände an ihren Hüften, und sie drückte sich entgegen, nass bis an die Schenkel, den Kopf im Nacken. Ein Mann blieb unten am Weg einen Atemzug stehen, vielleicht wegen des Meeres, vielleicht wegen uns, und Margot lachte heiser gegen das Geländer, ohne sich zu schließen. Ich stieß tiefer, spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, und redete ihr ins Ohr, dass sie sich anfühlte, als wolle sie genau das, draußen, nass, mit den Fingern noch im Arsch, während ich sie von hinten nahm.

Sie kam am Geländer, die Schenkel zitternd, die Fotze eng und stoßweise um meinen Schwanz, und ich hielt sie fest, fickte sie durch, bis der Höhepunkt sie noch einmal holte, kleiner, nasser, und sie meinen Namen sagte, nur den Vornamen, als reiche das. Ich blieb in ihr, ohne zu kommen, atmete gegen ihren Nacken, und unten war der Weg wieder leer.


Drinnen war das Licht wärmer und die Villa zu groß für eine Nacht, die so angefangen hatte. Sie trank Wasser aus der Flasche am Waschbecken, nackt, den Mund noch rot, und ich sah ihr zu, wie sie schluckte, den Hals lang, die Schultern voller Kraft, ohne dass sie das ausstellte. „Du siehst aus, als würdest du den ganzen Tag irgendwen herumkommandieren“, sagte ich, und sie blies die Luft aus, machte eine kleine Bewegung mit der Hand, als wische sie etwas weg.

„Ist auch nur Arbeit“, sagte sie. „Vergiss es.“ Sie stellte die Flasche ab, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, und ich sah die Stelle am Hals, wo der Puls noch schnell ging. Dann kam sie auf mich zu, küsste mich, und der Satz über das, was sie zu Hause tat, blieb dort, wo sie ihn abgebrochen hatte.

Ich legte sie auf den großen Tisch in der Küche, die Beine über meine Arme, und schob mich wieder in sie, langsamer als draußen, tiefer, weil ich ihr Gesicht sehen wollte. Sie war nass von der Terrasse, offen, und sie nahm mich bis zum Ansatz, die Hände in meinem Haar, der Blick klarer, als der Wein noch zugelassen hatte. Ich fickte sie auf dem Holz, hörte, wie der Tisch sich verschob, und sie stöhnte gegen meinen Mund, biss mir in die Lippe, ohne zu sagen, wie hart, ohne zu sagen, wo. Sie ließ es mich machen, und das war das, was sie wollte, das spürte ich in jeder Bewegung, mit der sie sich entgegenhob. Das Holz war kühl unter ihrem Rücken, und ich sah, wie sich ihre Brüste mit jedem Stoß bewegten, klein, fest, die Nippel hart.

„Sag es“, versuchte ich, nicht als Befehl an ihre Biografie, sondern an den Laut in ihr. Sie schüttelte den Kopf, lächelte schief, und kam stiller als draußen, die Augen auf, die Fotze ziehend, die Fersen in meinem Rücken. Ich zog mich aus ihr zurück, bevor ich selbst kam, strich ihr über den Bauch, und sie blieb liegen, atmete, sah zur Decke, als zähle sie etwas, das sie nicht benennen wollte.


Später, auf dem Bett, das nach fremder Wäsche roch, wollte ich ihren Mund noch einmal. Sie verstand das, bevor ich es aussprach, rutschte zwischen meine Beine und nahm den Schwanz zwischen die Lippen, langsamer als im Flur, gründlicher, die Zunge an der Unterseite, eine Hand an meinen Eiern. Ihre Lippen waren geschwollen von der Nacht, und sie nahm sich Zeit an der Spitze, bevor sie tiefer ging. Ich fasste ihr ins Haar, nicht grob, fest genug, dass sie den Takt nicht neu setzen konnte, und fickte ihren Mund in kurzen Stößen, während ich dreckig redete, ihr sagte, wie gut sie schluckte, wie nass sie noch war, dass ich sie den ganzen Sommer in dieser Villa hätte ficken können, ohne ihren Nachnamen zu kennen.

Sie ließ die Ansagen weg. Kein langsamer, kein tiefer, kein warte. Sie machte den Rachen frei, nahm ihn, bis ihr Speichel über das Kinn lief, und sah mich an, während ich ihr den Schwanz in den Hals schob. Als ich kam, hielt ich sie dort, nicht lang, nur so, dass sie es schlucken musste, und sie tat es, hustete einmal, lachte danach heiser gegen meinen Schenkel. Ich zog sie hoch, küsste sie, schmeckte mich in ihrem Mund, und sie blieb an mir liegen, die Beine über meine, der Atem noch unruhig.

Eine Weile redeten wir von nichts, das zählen würde. Vom Meer, von der Hitze, davon, dass die Villa zu viele Zimmer hatte. Sie strich mir über die Brust, spielerisch, und die Sätze wurden länger, kreisten, ohne irgendwo anzukommen, als hätte sie sich entschieden, mich aufzuziehen, und dann doch keine Pointe gebraucht. Sie lachte einmal, kurz, weil ich etwas über die zu vielen Zimmer sagte, und legte den Kopf auf meine Schulter, als sei das eine Antwort. Draußen wurde die Nacht dünner.


Im Morgengrauen war das Fenster zur See hin offen, und das Licht kam grau und dann gold, ohne uns zu fragen. Margot stand davor, nackt, die Stirn an den Rahmen gelegt, und ich ging hinter sie, schon hart, und sie spreizte die Beine auf dem kühlen Boden, als hätte sie darauf gewartet. Ich nahm sie von hinten am Fenster, eine Hand an ihrer Fotze, die Finger auf dem Kitzler, den Schwanz in ihr, und sie stöhnte gegen das Glas, der Atem beschlagend. Ihre Stirn hinterließ einen Kreis auf dem Glas, und ich sah uns beide darin, undeutlich, den Hang darunter noch dunkel.

Unten rührte sich der Weg schon, ein Lieferwagen, zwei Stimmen, nichts, das zu uns hoch sah, und trotzdem blieb das Gefühl, dass die Welt anfangen könnte, uns zu finden. Ich fickte sie langsamer als in der Nacht, tiefer, und sie wurde eng um mich, kam leise, die Stirn am Fenster, die Hand über meiner auf ihrem Bauch. Ich stieß noch ein paar Mal, kam in ihr, hielt sie fest, während es mich leer machte, und blieb so stehen, die Stirn an ihrem Haar, der Sommer schon wieder warm durch die offene Fläche. Ich spürte, wie es aus ihr drängte, warm, und hielt sie trotzdem, bis der Atem wieder gleichmäßiger ging.

Ich zog mich aus ihr zurück, und es lief ihr innen am Schenkel hinunter. Sie lachte leise, ohne sich umzudrehen, und wischte nicht gleich. Das Licht machte aus ihrer Haut etwas, das nicht nach einer Nacht klang, die man abschließt.


Am Küchentisch schrieb ich die Nummer auf den Rand eines Kassenbons, den ich noch in der Tasche hatte, und legte den Zettel neben ihr Glas. Margot kam in einem Hemd, das nicht ihr Schnitt war, sah den Zettel an und nahm das Telefon in die Hand, als wolle sie etwas damit tun. Der Bildschirm hellte eine Buchungsseite auf, Paris, Daten, die schon eingetragen waren, und sie schloss das Fenster, bevor irgendetwas abgeschickt war. Sie legte das Gerät auf die Seite, mit dem Display nach unten, und den Zettel ließ sie liegen, ohne ihn anzufassen. Sie las die Zahlen nicht laut, und ich wartete, ohne zu wissen, worauf.

„Ich habe noch Tage“, sagte sie, und der Satz blieb so stehen, ohne Erklärung, ohne Hunger, den sie hätte benennen müssen. Sie sah zum offenen Terrassenbogen, nicht zur Tür, und strich sich eine Strähne hinters Ohr, als sei das die einzige Entscheidung, die jetzt zählte. Zwischen uns lag die Nacht noch im Raum, und keiner von uns versuchte, sie in etwas Größeres zu ziehen. Ich nahm meine Schuhe, und sie kam bis an die Schwelle, küsste mich einmal, kurz, den Mund noch nach der Nacht, und blieb dort, während ich den Weg zwischen den Pinien hinunterging.

Unten roch es nach Salz und heißem Stein. Hinter mir blieb die Villa offen, und als ich einmal hochsah, stand sie noch im Bogen, nicht wie jemand, der packt.