
Margot schließt die Kabine
Erotische Geschichte KreuzfahrtUrlaub10 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Margot Girard
Margot Girard geht auf eine kurze Kreuzfahrt, als wäre das noch Urlaub. An der Bar hängt sich ein Mitpassagier an sie, der mehr von ihr weiß, als sie geplant hat. Sie nimmt ihn mit in ihre Kabine und lässt die Balkontür auf.
Die Bar des Kreuzfahrtschiffs lag eine Ebene über dem hinteren Pool, und Genua war hinter uns schon zu einer gelben Linie am Wasser geworden. Margot Girard saß mit einem Glas Weißwein, zweiundzwanzig, den Rücken gerade, und sah mich erst an, als ich den Hocker neben ihr rückte. Ich bestellte dasselbe, zweiunddreißig und noch salzig vom Wind auf Deck, und ließ das Glas zwischen uns stehen, bis sie den Kopf drehte und mich maß, nicht unfreundlich, aber genau.
„Du sitzt zu nah“, sagte sie, und der Satz kam kurz und trocken, bevor ein Lächeln nachzog, das mich nicht entließ, sondern weiterziehen wollte. Der Spätsommer hing schwer über dem Mittelmeer, und unten schlug die See gegen den Rumpf in einem Takt, den man nach einer Stunde nicht mehr hörte und trotzdem im Körper hatte. Wir tranken das erste Glas fast schweigend, und das zweite stieg mir in die Stirn und machte ihre Stimme tiefer, gelöster, bereit, Sätze auszusprechen, die länger wurden und um das kreisten, was sie nicht gleich hinlegen wollte.
Nach dem zweiten Glas sagte ich, was ich den Nachmittag über mit mir herumgetragen hatte. Ich kannte ihre Stunden in Paris, die gefilmten, die, in denen sie Leuten sagte, wann sie tiefer gehen sollten, und ich hatte ihr dabei zugesehen, länger als einem Fremden zusteht. Sie hielt das Glas an, und für einen Atemzug lag die Möglichkeit offen, dass sie mich wegschickte, mit einem Blick, der den Hocker wieder frei gemacht hätte. Sie trank stattdessen, und die Wärme in ihrem Gesicht war Wein und Entschluss zugleich.
„Führ ich schon den ganzen Sommer nicht mehr“, sagte sie, und mehr verlor sie darüber nicht. „Wenn du das gesehen hast, kannst du gehen. Oder du kommst mit, und dann hörst du auf, mich wie eine Stunde zu behandeln, die du schon kennst.“
Ich blieb sitzen. Sie bestellte den dritten Wein, und wir tranken ihn schneller, die Knie fast berührend unter der Holzleiste, und der Alkohol machte uns beide hell und unvorsichtig, ohne uns dumm zu machen. Als sie aufstand, war sie entschieden und nicht mehr nüchtern, und ich war es auch, die Hand in ihrem Rücken, der Gang vor uns lang und leise und nach Teppich riechend.
Die Kabine war klein und warm, und die Balkontür stand einen Spalt offen, Nachtluft und Salz, als die Tür hinter uns ins Schloss fiel. Margot zog das Kleid über den Kopf und den Rest hinterher, ohne Theater, und ihr Körper war vom Training gemacht, fest in den Schultern, fest in den Schenkeln, und sie versuchte es einmal, mit der Stimme, die ich aus den Stunden kannte.
„Hinlegen. Hände dort. Du wartest, bis ich zähle.“
Ich nahm sie am Handgelenk und drehte sie zum Bett und ließ den Satz nicht gelten, den Mund auf ihrem Mund, den Wein zwischen uns, und schob sie rücklings auf die Decke. Sie keuchte in den Kuss, und ich öffnete die Hose, nahm ihren Hinterkopf und legte ihr den Schwanz auf die Unterlippe, bis sie den Mund aufmachte und ihn hineinnahm, tief, willig, die Augen schon feucht. Ich stieß in ihre Kehle, hielt sie fest, und sie würgte und speichelte und krallte sich in meine Oberschenkel, ohne mich wegzudrücken.
Ich fickte ihren Mund in einem Rhythmus, den der Wein grob machte, heraus und wieder hinein, bis ihr Kinn glänzte und sie nach Luft schnappen musste und trotzdem die Lippen nach mir suchte. Speichel lief ihr über das Kinn auf den Hals, und ich strich ihn nicht weg, sondern schob ihn mit dem nächsten Stoß wieder in sie, und sie nahm ihn, stöhnte um den Schaft, die Schenkel unruhig auf der Decke. Die kleine Lampe warf ihr Gesicht scharf, und ich sah jedes Zusammenziehen, jedes Nachgeben, jeden Moment, in dem sie hätte abbrechen können und es nicht tat. Als ich mich aus ihrem Mund zurückzog, atmete sie hart und sah mich an, und in dem Blick war kein Kommando mehr, nur Hunger und der Rest vom Wein.
„Adrian“, sagte sie, heiser, die Stimme schon nicht mehr die aus den Stunden. „Nimm den Mund nicht weg, nur weil ich Luft brauche.“
Ich schob sie weiter auf das Bett, die Knie auseinander, und strich mit zwei Fingern durch ihre Fotze, die schon nass war, bevor ich überhaupt richtig anfing. Sie hob die Hüfte, und ich leckte sie einmal, grob, den Geschmack nach Wein und nach ihr, die Zunge flach, dann spitz gegen den Kitzler, bis ihre Hand in mein Haar fuhr und mich nicht wegzog, sondern festhielt. Dann kniete ich zwischen ihren Schenkeln und schob ihr den Schwanz hinein, bis ich tief in ihr war und sie einen Laut machte, der kein Satz mehr war. Ich fickte sie hart, die Hände an ihren Hüften, und sie war eng und nass und bewegte sich entgegen, den Kopf im Kissen, den Mund offen.
Ich hielt sie fest, eine Hand neben ihrem Gesicht, die andere unter ihrem Knie, und sagte ihren Namen, den ganzen, während ich weiterstieß, ohne langsamer zu werden. Margot Girard, sagte ich, nah an ihrem Mund, und sie hörte es und wurde enger, und ich ließ sie nicht aus dem Blick. Du trainierst Leute. Du sagst ihnen, wo sie die Hüfte hinlegen. Und du willst trotzdem so gefickt werden. Sie musste es sagen, und sie sagte es, den Satz zwischen den Stößen, die Stimme roh, die Worte nass.
„Ich bin Margot Girard“, brachte sie heraus, und ich sah, wie es sie packte, während sie weitersprach, die Augen offen, der Blick an meinem. „Ich trainiere Leute. Und ich will so benutzt werden. Auch wenn du mich kennst. Gerade weil du mich kennst. Fick mich weiter.“
Sie kam, während sie das noch im Mund hatte, die Fotze zog sich um meinen Schwanz, der ganze Körper ein Zittern, das in den Oberschenkeln anfing und ihr den Rücken vom Laken hob. Ich fickte sie weiter, während sie kam, ohne nachzulassen, bis sie einen zweiten Laut machte, höher, und die Nägel in meinen Rücken setzte. Ich blieb tief in ihr und hielt sie, als das Zittern nachließ, und küsste ihr den nassen Mund, und sie küsste zurück, hungrig und weich zugleich, die Nachtluft vom Balkon kühl auf unserem Schweiß.
Wir lagen eine Weile, ohne uns ganz zu trennen, und ich strich ihr den Schweiß von der Schläfe, und sie lachte plötzlich, leise, gegen meine Schulter, ein Laut, der nicht in die Kabine zu passen schien und es trotzdem tat. In Paris würden die das nicht in der Stunde machen, sagte sie, und drehte es sofort in einen Witz über die Arbeit, als wollte sie den Satz nicht ernst stehen lassen, und hakte nach, ob ich noch Wein wollte. Ich holte die Minibar, zwei kleine Flaschen, und wir tranken aus den Flaschenhälsen, nackt auf dem zerwühlten Bett, die Balkontür immer noch jenen Spalt offen, durch den man das Meer hörte und manchmal Stimmen von anderen Decks.
Sie erzählte nicht viel von sich, und wenn sie es tat, blieben die Sätze knapp, bis sie mich aufziehen wollte. Dann wurden sie länger und liefen im Kreis um das, was ich gerade getan hatte, und um den Abstand zwischen dem, was ich behauptet hatte auszuhalten, und dem, wie ich jetzt atmete. Du hast gesagt, du kennst meine Stunden, sagte sie und strich mir über die Brust, die Finger langsam, prüfend. Du atmest trotzdem so, als hättest du den letzten Satz nicht geschafft. Ich küsste sie, und der Kuss war langsamer als alles vorher, zärtlich fast, und sie ließ es zu, die Stirn an meiner, verwundbar für einen Atemzug, bevor sie meine Hand wieder zwischen ihre Beine schob und nass um meine Finger wurde.
Der Wein aus der Minibar war süßer und stieg schneller, und wir waren beide nicht nüchtern, als ich sie wieder auf den Rücken drehte und sie die Beine um mich schloss, ohne eine Ansage, nur mit einem Blick, der mich aufforderte, weiterzumachen. Ich schob die Finger in sie, dann den Schwanz, und sie nahm beides, den Mund an meinem Hals, und für eine Weile war es weniger grob und trotzdem nicht zahm, ein Ficken, das sie ansah, während es geschah.
Ich drehte sie auf den Bauch, zog sie an den Hüften nach hinten, und strich mit dem nassen Schwanz über ihren Arsch, bis sie den Rücken hohl machte und den Kopf zur Seite legte. Ich spuckte in die Hand, rieb es gegen sie, und schob dann langsam in ihren Arsch, Halt nach Halt, und sie stöhnte in die Decke, die Stimme gedämpft, die Faust im Kissen. Sie war eng, und ich ging vorsichtig und dann tiefer, und als ich ganz in ihr war, blieb ich liegen, der Brustkorb an ihrem Rücken, der Mund an ihrem Ohr, und wartete, bis ihr Atem sich fand und sie sich zurückpresste.
Ich begann sie zu ficken, den Arsch, langsame Stöße, die härter wurden, und sie wurde laut, nicht vorsichtig, als gäbe es keine Nachbarkabinen. Ich griff unter sie und fand ihre Fotze, rieb sie, während ich ihren Arsch nahm, zwei Finger, dann drei, und sie kam schon wieder, zitternd, den Mund offen gegen das Laken, nass über meine Hand. Ich zog mich nicht zurück, sondern fickte weiter, bis sie weich wurde und trotzdem die Hüfte hielt, und jedes Mal, wenn sie den Atem fand, schob ich sie wieder auseinander und nahm sie, und sie ließ sich nehmen.
Die Flaschen auf dem Nachttisch wurden leer, und das Licht der Lampe schien plötzlich gelber, und irgendwann war Mitternacht vorbei, ohne dass einer von uns auf eine Uhr sah. Ich spritzte das erste Mal in ihren Arsch, tief, und hielt sie fest, während es mich packte, hart, ohne Schonung, und blieb in ihr, bis ich weicher wurde und mich aus ihr zurückzog. Samen lief ihr zwischen die Backen, und ich strich ihn mit dem Daumen, und sie zitterte und lachte atemlos und drehte den Kopf, um mich zu sehen, die Lippen geschwollen, die Augen klar trotz des Weins.
„Noch nicht fertig“, sagte sie, und die Stimme war rau und warm und ließ keinen Zweifel. „Die Tür bleibt auf.“
Draußen war die Nacht warm und das Meer eine schwarze Fläche mit einer hellen Straße aus Mond, und wir gingen nackt auf den Balkon, den Wein noch in den Köpfen, die Balkontür weit offen hinter uns. Rechts und links lagen andere Balkone, nah genug, dass man eine Stimme gehört hätte, und einmal ging Licht in einer Scheibe an, und eine Gestalt trat heraus, ein Mann, der sich eine Zigarette anzündete und nicht sofort wieder reinging. Margot sah hin und sah wieder weg und blieb am Geländer stehen, die Hände auf dem Metall, den Arsch zu mir, und ich trat hinter sie.
Ich schob ihr den schon wieder harten Schwanz in die Fotze, von hinten, fest, sodass sie nach vorn gegen die Reling kam. Sie stöhnte, nicht leise, und der Mann zwei Balkone weiter drehte den Kopf, oder er tat es nicht, ich konnte es nicht sicher sagen, und wir ließen die Tür und ließen uns. Ich fickte sie am Geländer, die Hände auf ihren Brüsten, und sie hielt sich und drückte sich zurück auf mich, den Blick aufs Wasser, den Mund offen. Unten glitzerte das Kielwasser, und der Wind strich uns über den Schweiß, und ich stieß hart, bis sie kam, stehend, die Knie weich, und ich hielt sie am Bauch, damit sie nicht nach vorn kippte.
Ich zog mich aus ihr zurück und drehte sie und hob sie gegen das Geländer und schob wieder hinein, Gesicht zu Gesicht, und küsste sie, während ich sie nahm, und sie küsste zurück, die Arme um meinen Nacken, nackt im Licht, das aus der Kabine fiel. Wenn jemand schaute, sah er alles, und sie ließ den Kopf in den Nacken fallen und sagte meinen Namen laut genug für mehr als uns zwei. Ich spritzte in sie, fest an sie gepresst, und blieb so stehen, bis der Samen in ihr war und der Wind uns kühlte. Wir gingen nicht sofort hinein. Sie lehnte an mir, den Rücken nackt gegen meine Brust, und wir sahen eine Weile aufs Meer, ohne zu reden, die Tür offen, der Balkon klein, und irgendwo lachte jemand auf einem anderen Deck, weit weg und gleichgültig.
Am Morgen lag der Hafen vor uns, hell und laut, und das Schiff machte fest, während das Licht in die Kabine fiel und den Schweiß auf dem Laken zeigte. Margot saß auf der Bettkante, nackt, das Telefon in der Hand, und ich sah, wie sie den Flug nach Paris buchte, den Finger auf dem Glas, den Mund ruhig, als wäre das nur eine weitere Reihe von Feldern, die jemand ausfüllen musste. Sie gab mir das Telefon danach, und auf dem Schirm standen ihre Nummer und der Nachname, Girard, ausgeschrieben, nichts Verstecktes mehr.
„Schreib mich an“, sagte sie. „Nicht später. Jetzt, damit es da ist.“
Ich schickte ihr eine Nachricht von meinem Gerät, und sie nickte, und dann saß sie noch einen Moment, das Kleid schon in der Hand, und sah nicht aufs Meer, sondern auf die Buchung, die auf dem Schirm blieb. In Paris steht die nächste Klasse, sagte sie, und die Stimme war fest und dann nicht mehr ganz. Ich soll wieder vorne stehen und sagen, wo die Füße hinmüssen. Ich weiß nicht, mit welchem Mund ich das noch tun soll, ohne dass das hier mitgeht. Sie zog das Kleid über, strich es glatt, und lächelte mich an, warm und müde und ohne die kurze Korrektur vom Abend.
Ich küsste sie an der Kabinentür, und sie küsste zurück, und unten im Gang schoben schon Koffer, und der Hafen roch nach Diesel und nach Brot. Sie ging voraus, das Telefon in der Tasche, die Buchung erledigt, und ich blieb einen Atemzug in der Kabine, die Balkontür immer noch offen gegen das helle Wasser, und hörte im Gang ihre Schritte, die nicht mehr klangen, als würde jemand zählen.