
Margot streicht den Dreh
Füße lecken Hotel UrlaubFetisch11 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Margot Girard
Im Hotel in Marseille hat Margot Girard fast keine Schuhe dabei. Ein anderer Gast kniet am Bett. Sie gibt den Takt vor und lässt sich die Füße lecken, bis aus dem Urlaub etwas wird, das sie mitnimmt.
Das Hotel stand über dem Alten Hafen, und der Herbstwind schob feuchte Luft gegen die Scheiben, als wäre Marseille in dieser Nacht entschlossen, niemanden draußen zu lassen. Im Zimmer brannte nur die Stehlampe neben dem Bett, und Margot Girard setzte sich auf die Bettkante, zweiundzwanzig, barfuß, die wenigen Schuhe, die sie mitgebracht hatte, unten an der Tür in einer unordentlichen Reihe. Ich schloss ab und blieb stehen, einunddreißig und plötzlich ohne den Satz, mit dem ich im Fahrstuhl noch hatte witzeln wollen. Sie sah mich an, nicht lange, und tippte mit zwei Fingern auf den Teppich vor ihren Füßen.
„Knie“, sagte sie, und es klang nicht wie ein Spiel, das man hinterher wieder einsammeln konnte. Ich ging auf die Knie, und der Teppich war rau unter meinen Handflächen. Ihre Füße waren schmal und warm, der Spann hoch, die Zehen leicht gespreizt, als hätte sie den ganzen Tag auf ihnen gestanden und sie trotzdem nicht versteckt. Sie hob den rechten Fuß und setzte die Sohle gegen meine Brust, nicht fest, nur so, dass ich den Druck verstand.
„Leck“, sagte sie, ohne Witz und ohne Vorwand, und ich beugte den Kopf und legte die Zunge an ihre Sohle. Die Haut schmeckte nach Salz und nach dem Staub der Steintreppen, und ich fuhr langsam vom Ballen zur Ferse, während sie mich beobachtete, als prüfe sie, ob ich die Wiederholung überhaupt begreifen würde. Mein Schwanz drückte schon gegen die Hose, dumm und deutlich, und sie bemerkte es, weil sie den Fuß tiefer schob, bis die Zehen an meinem Schlüsselbein lagen.
„Du bist schnell unten. Hast du das vorhin auch so geplant, Felix, oder brichst du immer so leicht ein?“ Ihre Stimme blieb warm, aber die Wärme war eine Aufforderung, weiterzumachen, kein Trost. Ich antwortete nicht mit einem Witz, weil keiner mehr in den Raum passte, und leckte die Sohle gründlicher, den Bogen, den Rand, jede Linie, die ich finden konnte.
Sie zog den Fuß zurück, nur um ihn mir neu vor das Gesicht zu halten, und diesmal schob sie die Zehen zwischen meine Lippen, als gehöre mein Mund ihr. Ich nahm sie auf, eine nach der anderen, und saugte, während Speichel über mein Kinn lief und auf den Teppich tropfte. Margot lehnte sich auf die Hände zurück und stöhnte leise, ein Laut, der nicht für ein Publikum gemacht war, und ich spürte, wie sich ihre Zehen in meinem Mund krümmten. Der linke Fuß kam dazu, strich mir über die Wange, drückte mich zurecht, und ich leckte, wo sie mich hinlegte, die feuchte Stelle unter den Zehen, den weichen Rand der Ferse, alles, was sie mir gab.
„Tiefer“, sagte sie, und ich gehorchte, weil in diesem Zimmer kein anderer Takt übrig war. Sie schob mir den Fuß fester in den Mund, und ich würgte kurz, nicht stark, nur genug, dass ihr Blick schärfer wurde. Dann ließ sie nach und strich mir mit der nassen Sohle über die Lippen, als wische sie etwas ab, das sie selbst verursacht hatte. Ich hörte meinen eigenen Atem, schwer und unschön, und sie lächelte, weil ihr das gefiel.
Mein Schwanz schmerzte in der Enge der Hose. Sie merkte es wieder, tippte mit der großen Zehe gegen die Wölbung, einmal, zweimal, und schüttelte den Kopf, als hätte ich in der Mitte einer Übung die Spannung verloren. Ich öffnete den Gürtel selbst, weil sie es nicht tat, und sie ließ mich, sah zu, wie ich den Schwanz herausholte, hart, nass an der Spitze, und sie setzte die Sohle dagegen, ohne Eile, nur mit dem Gewicht, das sie wählen wollte.
„Du tropfst schon. Unordentlich.“ Sie rieb langsam, die warme, feuchte Sohle längs über die Eichel, und ich stöhnte in ihre Zehen, die sie mir wieder in den Mund schob, damit ich nicht frei sprechen konnte. Speichel und der Geschmack ihrer Haut füllten mich, und unten arbeitete sie mit dem anderen Fuß, fest, dann leicht, dann fest, als gäbe sie ein Tempo vor, das ich nicht setzen durfte.
Sie rutschte weiter auf die Bettkante, bis ich zwischen ihren Knien kniete und beide Füße an meinem Schwanz hatte, die Sohlen um ihn geschlossen, ein enger, glatter Schacht aus Haut und Druck. Ich hielt mich an ihren Waden, und sie ließ es zu, solange meine Hände nicht höher wanderten. Margot bewegte die Füße gegeneinander, strich, presste, ließ die Zehen über die Eichel gleiten, bis mir die Hüften zuckten und ich in ihre Sohlen stieß, dumm und offen.
„Halt still“, sagte sie, und ich versuchte es, während sie weiterwetzte, langsamer jetzt, gemein in der Genauigkeit. Der Raum roch nach uns, nach Feuchtigkeit und nach dem alten Teppich, und irgendwo unten im Hafen schlug eine Kette gegen Metall. Ich sah zu ihren Fußgelenken hinauf, zu den straffen Waden, und weiter zu ihrem Gesicht, das ruhig blieb, als koste sie ab, wie lange ich das aushielt.
„Du willst abspritzen“, sagte sie, und es war keine Frage. Ich nickte gegen ihren Fuß, der wieder an meinem Mund lag, und sie lachte leise, ein kurzer Laut, der mich kleiner machte und den ich trotzdem wollte. Sie beschleunigte, rieb die Sohlen fest um meinen Schwanz, nass von meinem Tropfen und von ihrem Speichel, den ich hinterlassen hatte, und ich hörte mich selbst, ein grobes Stöhnen, das nicht mehr nach Fassung klang.
Sie zog die Füße im letzten Moment weg, nur ein Stück, und ich stieß ins Leere und fluchte, und sie setzte sie sofort wieder an, fester, tiefer, die Zehen um die Eichel geschlossen. „Jetzt“, sagte sie, und ich kam hart, in Stößen, die ich nicht mehr halten konnte, und spritzte auf ihre Sohlen, auf die Zehen, auf den Spann, dicke weiße Streifen, die sofort warm herunterliefen. Es war demütigend und genau das, was ich in diesem Licht wollte, und sie hielt die Füße still, damit ich sehen musste, was ich aus ihr gemacht hatte, oder was sie aus mir.
Margot hob einen Fuß, betrachtete die Wichse zwischen den Zehen, und schob ihn mir ohne Umweg vors Gesicht. „Leck ab.“ Ich tat es, die Zunge durch das Warme, Salzige, durch das, was ich selbst auf sie gebracht hatte, und ich schämte mich nicht in einer Weise, die mich hätte aufstehen lassen, ich schämte mich in einer Weise, die mich fester auf die Knie drückte. Sie beobachtete jeden Zug, jeden Laut, und als ich eine Zehe in den Mund nahm und sauber saugte, atmete sie tiefer, die Lippen einen Spalt offen.
„Alles“, sagte sie, und ich leckte die zweite Sohle, den Bogen, die Ferse, bis meine Zunge nur noch nach uns schmeckte und mein Kinn glänzte. Mein Schwanz hing halb weich zwischen uns, empfindlich, und sie stupste ihn mit der nassen großen Zehe, nicht zärtlich, nur prüfend, ob noch etwas da war. Es war noch etwas da, dumm und treu, und sie nahm das zur Kenntnis wie eine Wiederholung, die sie nicht gestrichen hatte.
Sie strich mir mit der sauberen Sohle über die Wange und ließ die Berührung länger, als der Befehl gebraucht hätte. In dieser Sekunde lag etwas anderes in ihrem Blick, nicht weich, aber offen, als fiele ihr auf, dass sie das nicht für ein Netz tat und nicht für einen Plan. Ich küsste die Innenseite ihres Fußes, ohne dass sie es verlangt hatte, und sie ließ es zu, den Atem ruhiger, die Zehen locker in meiner Hand.
„Du machst das, als hättest du nichts Besseres vor heute Nacht“, sagte sie, und ich hörte den Rest darunter, den sie nicht aussprach, die Arbeit, die draußen am Strand auf sie wartete, die Bilder, die jemand morgen von ihr wollte. Ich sagte ihren Namen nur einmal, leise, und sie zog den Fuß nicht weg.
Sie stand auf, ging ums Bett, und setzte sich mit dem Rücken ans Kopfbrett, die Beine geöffnet, die Füße auf der Matratze, als baue sie sich einen Platz, von dem aus sie den Raum führte. „Her. Hinlegen. Kopf hier.“ Ich legte mich auf den Rücken, den Hinterkopf gegen das gepolsterte Brett, und sie rutschte vor, bis ihre Füße links und rechts an meinen Schläfen lagen und ich nichts sah als sie, die Decke, den schmalen Streifen Lampe. Dann setzte sie eine Sohle auf meine Brust, das Gewicht einer Frau, die weiß, wie man jemanden unten hält, und den anderen Fuß an meinen Schwanz, der wieder hart war, weil er keine bessere Idee hatte.
Sie wetzte mich mit der Sohle, fest, den Ballen über die Unterseite, die Zehen um die Spitze, und der Fuß auf meiner Brust ließ mich nicht hoch. Ich fasste in die Bettlaken, und sie schüttelte den Kopf.
„Hände weg. Du hältst die Spannung, oder du hältst sie nicht.“ Es war derselbe Schnitt wie vorhin, nur länger jetzt, Sätze, die sich um mich legten. Sie fickte mich mit dem Fuß, das war das Wort dafür, hart und gleichmäßig, und ich stöhnte gegen ihre andere Sohle, die sie mir über den Mund schob, bis ich wieder leckte, während unten alles nass wurde. Die Demütigung saß genau dort, wo ich sie haben wollte: ich war ein Mund und ein Schwanz, und sie gab den Takt, und ich nahm ihn.
Margot presste die Ferse fester auf mein Brustbein, beugte sich ein Stück vor, und ich sah, dass sie selbst feucht war, dunkel am Stoff, den sie noch anhatte. Sie rieb sich nicht, nicht mit der Hand, sie nahm es aus dem, was sie mit mir tat, aus dem Druck, aus meinem Gehorsam, aus dem groben Laut, den ich gegen ihre Sohle machte, als sie schneller wurde. Ich kam nicht sofort, weil sie es nicht zuließ, sie verlangsamte, wenn ich zuckte, und lachte leise, wenn ich fluchte.
„Du zitterst. Atme. Noch einmal durch, Felix, du brichst nicht in der Mitte ab.“ Ich atmete, und sie gab mir den Fuß wieder ganz, die enge Reibung, das nasse Geräusch, und diesmal ließ sie mich nicht ins Leere stoßen. Ich spritzte gegen ihre Sohle und gegen meinen Bauch, heftig, mit einem Laut, der mich selbst erschreckte, und sie hielt mich mit dem Fuß auf der Brust, bis es vorbei war und ich nur noch zuckte.
Danach nahm sie den Fuß vom Mund und strich mir damit, nass von Speichel und von mir, über die Stirn, eine Geste, die beinahe zärtlich war und es trotzdem nicht sein wollte. Ich küsste die Sohle, weil ich nichts anderes mehr konnte, und sie ließ den Kopf gegen das Brett sinken und schloss für einen Atemzug die Augen.
Der Morgen kam grau über den Hafen, ohne Sonne, und Margot saß schon am Fenster, barfuß, das Telefon am Ohr, während ich noch im Bett lag und den Geschmack ihrer Haut im Mund hatte. Sie sprach kurz, ohne Entschuldigung im Ton. „Ich streiche den Dreh. Den ganzen Tag. Schickt niemanden.“ Dann legte sie auf und drehte sich zu mir, und in ihrem Gesicht war keine Reue, nur die klare Entscheidung einer Frau, die etwas anderes für wichtiger gehalten hatte als das, wofür sie angereist war.
„Knie noch einmal“, sagte sie, und ich stieg aus dem Bett und kniete auf dem Teppich, nackt, während sie auf der Bettkante Platz nahm und mir beide Füße hinlegte, als gehöre dieser Morgen ihr genauso wie die Nacht. Ich leckte, langsamer als in der Dunkelheit, und sie stöhnte diesmal deutlicher, die Schenkel locker, eine Hand hinter sich auf der Matratze. Sie schob mir die Zehen in den Mund und nahm mit der freien Hand meinen Haaransatz, nicht grob, nur bestimmt, und ich arbeitete, bis ihr Atem kipptte.
Sie zog den Stoff zur Seite, und ich sah sie, nass, offen, und sie sagte nichts von ihrem Körper, sie sagte nur: „Du bleibst unten. Zunge her.“ Ich leckte sie, während ein Fuß auf meiner Schulter lag und der andere gegen meine Wange, und sie kam mit einem tiefen, ungeordneten Laut, die Zehen krampfhaft an meinem Ohr, die Hüften einmal hart nach vorn. Ich hielt sie dort, den Mund an ihr, bis sie mich am Haar zurückzog und mich ansah, die Wangen rot, der Blick für einen Moment ohne Kommando.
Dann ließ sie mich hoch, nur bis zur Bettkante, und nahm meinen Schwanz zwischen die Füße, sitzend, den Rücken gerade, und wetzte mich mit dem, was von der Nacht übrig war, nass, genau, ohne Eile. Ich kam gegen ihre Sohlen, weniger heftig als nachts, länger, und sie schaute zu, als wolle sie sich merken, wie das bei Licht aussieht. Danach leckte ich sie wieder sauber, weil sie die Füße hob und ich es verstand, und sie strich mir dabei durchs Haar, einmal nur, und der Rest war Atem und das leise Klicken der Heizung.
Wir saßen danach eine Weile, sie auf dem Bett, ich auf dem Boden, und sie trank Wasser aus der Flasche auf dem Nachttisch und reichte sie mir, ohne den Abstand ganz aufzugeben. „In Paris wartet der Saal“, sagte sie, und es klang wie ein Witz über Arbeit, den sie hinwarf, damit niemand sie nach etwas anderem fragte. Ich fragte trotzdem nicht. Ich wusste, dass sie fuhr, und sie wusste, dass ich das Zimmer nicht mitnahm.
Sie packte wenig, weil wenig da war, und die Schuhe an der Tür blieben das Letzte, das sie in die Hand nahm. Zwei Paare, nicht mehr, eins davon schon schief getreten, und sie hielt sie beide einen Moment lang, als wöge sie etwas, das kein Gewicht hatte. Ich stand daneben, angezogen, und sah, wie ihr Blick an den Sohlen hängen blieb, an dem, was die Nacht daraus gemacht hatte, auch wenn sie längst gewaschen und wieder nur Schuhe waren.
„Ich fahre nach Paris zurück“, sagte sie, und setzte sich auf den Kofferrand, immer noch barfuß, die Schuhe auf den Knien. Unten hupte irgendwo ein Lieferwagen, und der Herbst lag grau auf dem Wasser. Margot drehte ein Paar in der Hand, dann das andere, und ihre Stimme wurde wieder kurz, wie wenn sie eine Stunde beendete, bevor jemand nach einer Zugabe fragen konnte.
„Zu Hause muss ich wieder durchs Treppenhaus“, sagte sie, und sah nicht mich an, sondern das Leder, das sie nicht anzog. „Ich weiß nicht mehr, welche ich überhaupt noch anziehen will.“ Sie stellte beide Paare in die Tasche, eines auf das andere, und strich die Hose über die nackten Füße glatt, als wäre das eine Entscheidung, und als wäre es keine. Ich öffnete ihr die Tür, und im Flur roch es nach nassem Stein und nach fremdem Kaffee, und sie ging voraus, barfuß bis zum Aufzug, die Tasche mit den Schuhen schwer in der einen Hand.