
Jasmine heiratet auf Papier
Scheinehe Romanze ErotikRomantik13 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Jasmine Wright
Jasmine heiratet Julian Kessler vor dem Berliner Standesamt, damit der Skandal um die ehemalige Sekretärin verstummt und sie in Deutschland bleiben kann. In seiner Altbauwohnung gilt die Ehe nur nach außen. Was als Arrangement beginnt, lässt sie nicht mehr als Buchung leben.
Der Winter lag nass über Berlin, und im Standesamt in Mitte tropfte Schmelzwasser von den Mänteln auf den Linoleumboden. Jasmine Wright stand neben mir, vierundzwanzig Jahre alt, die blonden Zöpfe über eine Schulter gelegt, die hellblauen Augen auf den Beamten gerichtet, der unsere Pässe aufschlug, als gehöre das zu einem ganz gewöhnlichen Nachmittag. Der Raum roch nach nassem Wollstoff und nach dem billigen Kaffee aus dem Automaten im Flur. Ich hörte, wie sie einmal schluckte, ganz leise, und sah den kleinen Punkt an ihrem Hals, wo der Puls ging. Ich war sechsunddreißig und setzte meinen Namen unter ihren, damit der Lärm um uns verstummte und sie bleiben durfte. Der Beamte blätterte, stempelte, murmelte etwas von Gütertrennung, das keiner von uns wirklich hörte. Die Ringe, die er uns hinüberreichte, waren schmal und kalt, bestimmt für die Akte, nicht für eine Geschichte, die jemand später erzählen würde. Draußen fuhr die Stadt mit nassen Reifen weiter, und wir gingen, ohne uns die Hand zu geben, in den Wagen.
Im Wagen sagte sie nichts. Die Scheiben beschlugen, und ich stellte die Heizung höher, obwohl mir nicht kalt war. Sie sah aus dem Seitenfenster auf die nassen Bürgersteige, die Zöpfe noch immer über eine Schulter, den Ring schon an der Hand, als hätte sie ihn schon länger getragen. Die Altbauwohnung in Prenzlauer Berg hatte hohe Decken, alte Dielen und Fenster, die im Januar nicht dicht hielten. Ich sagte ihr im Flur, dass wir getrennt schlafen würden und uns draußen als Paar zeigen. Jasmine zog den Mantel aus, blieb im Türrahmen stehen und sah mich an, als prüfe sie, ob ich das ernst meinte. „Schläfst du wirklich nebenan, Julian, wenn die Tür einmal zu ist?“, fragte sie, und in der Frage lag dieses neckische Ziehen, mit dem sie sonst Termine und Männer auf Abstand hielt. Ich antwortete, dass das die Abrede sei, und hörte selbst, wie dünn das klang, während die Heizung knackte und der Geruch nach nassem Stein aus dem Treppenhaus nachkam. Sie nickte nur, stellte die Tasche neben den Schuhschrank und ging ins kleinere Zimmer, ohne die Tür ganz zu schließen. Ich blieb noch eine Weile im Flur stehen und hörte, wie sie sich drinnen bewegte, Stoff auf Stoff, dann Stille.
Sie kam nach Mitternacht in mein Zimmer, barfuß auf den Dielen, das Nachthemd nur zugeknöpft bis zur Brust. Ich hatte das Licht gelassen, weil ich nicht so tun wollte, als schliefe ich, und sie setzte sich auf die Bettkante, als gehöre der Platz schon ihr. Der Ring glänzte an ihrer Hand, als sie die Decke zurückschlug. „Willst du wirklich, dass ich nebenan liege und du hier die Regeln durchhältst?“, fragte sie leise, und ich zog sie zu mir, bevor ich eine kluge Antwort fand. Ihr Mund war warm, ihre Zunge fordernd, und unter dem Stoff spürte ich die Spannung ihres Körpers, die nichts mit einem Amt zu tun hatte. Sie schmeckte nach Zahnpasta und nach dem Wein, den sie allein getrunken haben musste. Ich spürte ihre Knie neben meinen Hüften, die kühle Haut, und wie sie sich gegen mich schob, ohne zu fragen, ob das jetzt schon erlaubt sei.
Ich schob das Nachthemd hoch, küsste den dunklen Hals, die Schlüsselbeine, die kleinen, festen Brüste, und nahm eine Brustwarze in den Mund, bis sie den Atem anhielt und die Finger in mein Haar grub. Sie war schon feucht, als ich die Hand zwischen ihre Schenkel schob, die Schamlippen glatt und geschwollen, und ich strich über ihre Klitoris, langsam zuerst, dann fester, während sie die Beine öffnete und den Kopf ins Kissen drehte. „Siehst du, wie schlecht deine Regeln halten?“, flüsterte sie, und ich lachte gegen ihre Haut, weil sie recht hatte und ich es nicht mehr leugnen wollte. Ihre Stimme war tiefer als am Nachmittag, und sie presste die Ferse gegen meine Wade, als wolle sie mich festhalten, falls ich doch noch auf die Abrede zurückkäme.
Ich zog mir die Hose aus, nahm meinen Schwanz in die Hand, der schon hart gegen den Bauch stand, und strich die Eichel durch ihre Nässe, bis sie die Hüften hob. Als ich in sie hineinstieß, war sie eng und heiß, und ich blieb einen Atemzug lang still in ihr, den Ringfinger gegen ihre Hüfte gedrückt, das Metall kühl zwischen uns. Dann fickte ich sie mit langen Stößen, tief, sodass ich jedes Mal den Ansatz ihres Muttermundes spürte, und sie stöhnte gegen meine Schulter, die Zöpfe über das Kissen verteilt. Ich hielt ihre Hand mit dem Ring neben ihren Kopf, presste die Finger ins Laken, und sie kam schon nach wenigen Minuten, die Fotze eng um meinen Schwanz zuckend, ein Laut in der Kehle, den sie nicht für irgendeine Kamera gemacht hätte. Ich spürte jedes Zucken, jedes Nachgeben, und ich küsste ihr die Schläfe, während sie noch atmete, als hätte sie zu lange die Luft angehalten.
Ich fickte sie weiter, härter jetzt, die Oberschenkel klatschend gegen ihren Hintern, und sah den Ring auf und ab wippen, jedes Mal wenn ich bis zum Anschlag in sie glitt. Sie hielt meinen Blick, die hellblauen Augen feucht, und fragte zwischen zwei Stößen, ob ich sie so nehmen würde, wenn niemand eine Akte brauchte. Ich konnte darauf nichts Kluges sagen. Ich kam in ihr, tief, mit einem Stoß, der uns beide nach vorn schob, und blieb liegen, den Schwanz noch pulsierend in ihrer Nässe, den Winter an den Scheiben, als gäbe es draußen keine Stadt. Sie ließ die Beine um mich, nicht fest, nur da, und strich mir mit dem Daumen über den Mund, als wolle sie prüfen, ob ich wirklich noch da war.
Am nächsten Abend kochte sie nicht. Sie saß im Hemd, das sie aus meinem Schrank genommen hatte, auf dem Küchenstuhl und trank Wein, die Beine übereinander, als wäre das hier schon ihr Alltag. Das Hemd reichte ihr bis zur Mitte der Oberschenkel, und ich sah, dass sie darunter nichts trug. „Glaubst du, Julian, dass uns jemand glaubt, wenn wir uns auf der Straße die Hand geben und nachts zwei Betten beziehen?“, fragte sie, und ich merkte, dass sie nicht auf eine juristische Antwort wartete. Ich stellte das Glas weg, hob sie vom Stuhl, und sie lachte gegen meinen Mund, dieses neckische, kurze Lachen, mit dem sie sonst Räume gewann. Der Wein hatte ihre Wangen warm gemacht, und sie hakte die Beine um meine Hüfte, als ich sie trug, leicht, als wöge sie nichts.
Auf dem Sofa zog sie sich das Hemd über den Kopf, setzte sich rittlings auf meinen Schoß, und ich spürte die nackte Hitze ihrer Fotze gegen meinen Schwanz, der in der Hose schon wieder hart war. Sie öffnete den Bund, holte ihn heraus, strich mit der Hand den Schaft entlang, fest, ohne Eile, und senkte sich auf mich, Zentimeter um Zentimeter, bis ich ganz in ihr war. Dann ritt sie mich. Nicht vorsichtig, nicht als Gefallen. Sie nahm den Rhythmus selbst, die Hände auf meiner Brust, die Brüste vor meinem Gesicht, und ich hielt ihre Hüften, während sie sich auf und ab bewegte, nass, laut, die Dielen unter dem Sofa leise knarrend. Ich nahm eine Brustwarze zwischen die Lippen und hörte, wie ihr Atem sich brach. Sie flüsterte meinen Namen, nur einmal, und dann wieder dieses Lachen, kürzer, heiserer.
Ich sah zu, wie mein Schwanz in ihr verschwand, glänzend von ihr, und wie der Ring an ihrer Hand auf meiner Brust lag, jedes Mal wenn sie sich vorlehnte. Sie kam mit offenen Augen, den Mund halb, ein Zittern, das vom Becken in den Bauch stieg, und ich hielt sie fest, während ihre Fotze mich milchig nass machte. Danach ließ ich sie nicht absteigen. Ich packte sie um die Taille, stieß von unten in sie, kurz und hart, bis ich selbst kam und in ihr blieb, den Atem an ihrem Hals, den Winterdampf an den Küchenfenstern. Sie strich mir über das Gesicht, als wäre das keine Buchung mehr, und fragte, ob ich sie morgen früh noch so ansehen würde, wenn das Licht nüchterner sei. Ich sagte, dass ich es tun würde, und sie glaubte es mir nicht ganz, aber sie blieb auf mir sitzen, bis der Wein im Glas still war.
Zwei Nächte später ließ sie die Vorhänge offen. Die Altbauwohnung lag im zweiten Stock, die Straße darunter eine Reihe nasser Laternen, Autos, die nur als Lichtstreifen vorbeizogen. Jasmine trat ans Fenster im Unterhemd, die Zöpfe über den Rücken, und sah hinunter, als prüfe sie, wie viel uns die Stadt wirklich schenkte. „Siehst du jemanden?“, fragte sie, und ich trat hinter sie, die Hände unter den Stoff, über den Bauch, zwischen die Schenkel, wo sie schon wieder feucht war. Ihre Haut war kühl vom Glas, und sie lehnte den Hinterkopf gegen meine Schulter, während meine Finger sie streichelten. Niemand blieb stehen. Die Straße war nur Licht, und genau das wollten wir beide, das Risiko ohne ein Gesicht, das uns später wiedererkannte. Unten hustete jemand, weit weg, und sie zuckte nicht.
Ich zog ihr das Hemd hoch, beugte sie leicht nach vorn, die Hände an der Fensterbank, und schob meinen Schwanz von hinten in ihre Fotze, langsam zuerst, dann tiefer, bis sie die Stirn gegen das kalte Glas legte. Unten fuhr eine Bahn vorbei, ein kurzer, gelber Schein, und ich fickte sie am Fenster, die Stöße fest, der nackte Hintern gegen mich, die Brüste gegen die Scheibe gedrückt. Sie stöhnte leise, als könnte die Straße hören, und ich griff in ihre Zöpfe, zog den Kopf zurück, küsste den Hals, während ich sie voll nahm. „Willst du, dass uns jemand sieht?“, fragte sie heiser, und ich sagte, dass ich das Licht will, nicht das Publikum, und sie drückte den Hintern entgegen, nasser, enger. Das Glas beschlug unter ihrem Atem. Ich sah unsere Umrisse, unscharf, und darunter die nassen Dächer, und ich hielt sie an den Hüften, damit sie nicht nach vorn kippte.
Ich rieb ihre Klitoris, während ich sie fickte, zwei Finger, nass von ihr, und sie kam am Glas, die Beine zitternd, ein Laut, den sie in den Unterarm biss. Ich zog mich nicht zurück. Ich stieß weiter, sah unseren Widerschein im Fenster, meinen Schwanz, der in sie glitt, ihren offenen Mund, den Ring an der Hand, die sich am Holz verkrampfte. Als ich kam, presste ich mich fest in sie, hielt sie am Fenster, und ließ uns beide dort stehen, nackt gegen den Winter, bis der Atem wieder ruhiger wurde. Unten blieb die Straße Licht. Niemand klopfte. Sie drehte den Kopf und küsste mich, langsam, als wäre das der Teil, den keine Zeitung bekommen sollte. Ihre Lippen waren kalt vom Glas und innen warm, und sie ließ den Kuss nicht gleich zu Ende gehen.
Die Abrede hielt keine Woche. Wir schliefen in einem Bett, gingen zusammen zum Bäcker, und einmal fotografierte uns jemand am Kollwitzplatz, ohne zu fragen. Am Abend des zehnten Tages saß Jasmine auf der Bettkante, nackt bis auf den Ring, und sah mich an, ohne zu necken. „Hörst du auf, mich zu nehmen, als wäre ich noch die geheime Angestellte, die man nach Mitternacht versteckt?“, fragte sie, und die Stimme war ruhig, fast festlich in ihrer Klarheit. Ich setzte mich hinter sie, küsste die Schulter, und sie blieb still, bis ich begriff, dass sie eine Tat wollte, die für niemanden sonst stattfand. Ihre Haut roch nach meiner Seife. Ich sah den Ansatz der Zöpfe am Nacken, die feinen Härchen, und ich wartete, bis sie den Atem holte und den Rücken gerade machte.
Sie holte das Öl aus der Schublade, legte sich auf den Bauch, die Beine leicht geöffnet, und sah über die Schulter zu mir. „Nimm mich als Frau, Julian, nicht als Spiel“, sagte sie, und ich verstand, was sie verlangte, ohne dass sie ein grobes Wort brauchte. Ich küsste ihr das Kreuz, die Rundung des Hinterns, strich mit dem Daumen über ihr Loch, das sich unter dem Druck langsam öffnete, und gab Öl dazu, geduldig, bis zwei Finger in sie glitten und sie den Atem gegen das Laken presste. Dann setzte ich die Eichel an, drückte nach, Millimeter um Millimeter, und sie nahm mich in den Arsch, eng, heiß, mit einem Laut, der Schmerz und Wille zugleich war. Ich blieb still, die Stirn gegen ihren Rücken, und fragte, ob ich weiter solle. Sie nickte ins Kissen, einmal, fest.
Ich fickte sie langsam zuerst, den Schwanz in ihrem Arsch, eine Hand unter ihr, an der Klitoris, und sie schob sich entgegen, als wolle sie beweisen, dass das keine Gefälligkeit war. Der Ring blieb an ihrer Hand, das Metall gegen das Kissen, und irgendwo in der Mitte, als ich tiefer stieß und sie stöhnte, sagte sie, ich solle aufhören, es Schein zu nennen. Ich blieb in ihr, den ganzen Schwanz in ihrem Arsch, und ließ die Lüge weg, den Satz, mit dem ich uns beide bis dahin geschützt hatte. Ich fickte sie dann fester, weil sie es als Ehefrau verlangt hatte, nicht als Buchung, und sie kam mit den Fingern an ihrer Fotze, den Arsch eng um mich, ein Zittern, das sie nicht mehr versteckte. Ich kam in ihrem Arsch, tief, mit einem Stoß, der uns beide nach vorn warf, und zog mich erst zurück, als der Puls nachließ. Sie blieb liegen, atmete, und ich strich ihr über den Rücken, den Ring zwischen uns, ohne eine Geschichte für draußen. Nach einer Weile drehte sie den Kopf, die Wange auf dem Laken, und sah mich an, als prüfe sie, ob ich den Satz wirklich weggelassen hatte.
In den Tagen danach räumte sie aus. Nicht laut, nicht als Szene. Kartons aus Los Angeles, die sie nie richtig geöffnet hatte, wanderten auf den Speicher, und am Küchentisch strich sie Termine von einem Blatt, das sie mir nicht hinlegte, das ich aber sah, weil sie es nicht wegsteckte. „Hast du Angst, dass ich austauschbar bin, wenn nichts mehr zu unterschreiben ist?“, fragte sie eines Abends, und ich hörte die Furcht darin, nicht das Spiel. Ich sagte, dass ich die Ehe nicht mehr Schein nenne, und meinte es, weil der Ring an ihrer Hand und der in meiner Schublade längst dasselbe Gewicht hatten. Sie nickte, strich sich eine Locke aus der Stirn, die sich aus dem Zopf gelöst hatte, und rief später in der Küche jemanden an, sagte auf Englisch ab, was in Kalifornien auf sie gewartet hatte, und legte auf, als wäre das eine Tür, die man nicht zweimal schließt. Ich hörte nur das Ende des Gesprächs, die Höflichkeit, mit der sie absagte, und dann die Stille, in der sie das Handy auf die Holzplatte legte und die Hände eine Weile darauf liegen ließ.
Wir fickten uns in diesen Tagen ohne Vorhang und ohne Uhr. Einmal auf dem Boden neben den Kartons, sie auf dem Rücken, ich zwischen ihren Schenkeln, der Schwanz in ihrer Fotze, bis sie die Nägel in meinen Arm grub und kam, laut, ohne Rücksicht auf die Nachbarn. Der Karton neben ihrem Kopf war noch beschriftet, irgendein Name, den ich nicht kannte, und sie lachte danach, kurz, weil der Staub auf ihren Schultern lag. Einmal morgens, noch im Halbschlaf, nahm sie meinen Schwanz in den Mund, langsam, nass, die Zunge an der Unterseite, und ich kam gegen ihren Gaumen, die Hand in ihren Zöpfen, während draußen der Januargrau über die Höfe zog. Ich zog sie nach oben, küsste sie, und sie blieb mit dem Gesicht an meinem Hals, bis der Wecker hätte klingeln müssen und keiner klingelte. Nichts Neues wurde unterschrieben. Sie blieb.
Am Ende der zweiten Woche stand der letzte Koffer leer in der Diele, und Jasmine hing Kleider in den Schrank, der bis dahin nur meine Anzüge gekannt hatte. Ich sah sie vom Türrahmen aus, den Ring an der Hand, die Zöpfe über den Rücken, und begriff, dass das Model, das jeden Auftrag hätte annehmen und jeden Mann hätte verlassen können, hier nicht mehr ein- und ausging. Die Ehe stand im Register, sie stand in der Wohnung, und Los Angeles war eine Nummer, die sie nicht mehr wählte. Unten auf der Straße lag Schnee, der schon wieder zu Matsch wurde, und niemand fotografierte uns an diesem Abend. Ein Kleid rutschte ihr vom Bügel, und sie hob es auf, glättete den Stoff, als gehöre das schon zu den Dingen, die man hier tat, ohne dass jemand zusah.
Sie drehte sich zu mir, fragte, ob ich Tee wolle, und in der Frage lag nicht mehr das alte Weggehen, nur der Versuch, den Raum zu füllen, wenn keine Kamera und kein Vertrag mehr sagten, wer sie zu sein hatte. Ich sagte ja und blieb stehen, weil ich sah, wie sie den Schrank zumachte und einen Moment die Hände an der Kante ließ, als müsse sie lernen, Frau zu sein in einer Wohnung, in der niemand mehr zuschaut. Dann ging sie in die Küche, und ich hörte das Wasser, das sie aufsetzte, und den leisen Schlag der Tasse auf die Platte. Ich folgte ihr, setzte mich, und sie stellte mir den Tee hin, ohne zu lächeln, nur ruhig, als hätte der Winter draußen endlich etwas gefunden, das bleiben durfte.