
Elsa hinter der Diensttür
Viktorianische ZofeHistorisch11 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Elsa Magnusson
Im Herrenhaus eines Junggesellen in London dient Elsa Magnusson als Zofe. Nach dem letzten Licht behält er sie im Herrenzimmer. Sie könnte gehen und bleibt.
Das Herrenzimmer hielt die Wärme nur noch in der Nähe des Kamins, und draußen lag London unter einem nassen Winterhimmel, der gegen die Scheiben schlug, als wolle er herein. Elsa Magnusson hatte die Gläser fortgetragen und die Vorhänge zugezogen, zwanzig Jahre alt und noch in der dunklen Schürze, obwohl der Dienst vor einer Stunde geendet war. Ich saß im Ledersessel und sah, wie ihre Hand am Türgriff liegen blieb, ohne zu drehen. Sie hätte gehen können. Das Haus war still, die Gänge dunkel, und niemand hätte sie gerufen. Sie drehte sich um und ließ den Rücken an die schwere Tür sinken. Die Glut warf ein unruhiges Licht über ihr Gesicht, und ich sah den Streifen Haut über dem Kragen, wo die Kälte des Flurs noch saß.
„Elsa“, sagte ich. „Das Licht ist aus. Du bist frei.“
„Ich weiß das“, sagte sie, und die Stimme blieb eben, ohne Wärme nachzuschieben, die die Lücke füllen sollte. „Ich bin noch da.“
Etwas von einer anderen Nacht lag noch in der Art, wie sie nicht verhandelte. Ich stellte das Glas ab und stand auf. Der Teppich dämpfte meine Schritte, und mit jedem Meter wurde der Raum enger, obwohl die Wände sich nicht rührten. Sie hob das Kinn nicht und senkte es auch nicht. Als ich vor ihr stand, roch ich Seife und die kalte Luft, die sie in den Haaren mitgebracht hatte. Ihre Augen hielten mich, dunkel und ruhig, und ich hörte, wie ihr Atem sich änderte, bevor sie etwas tat.
„Dann bleib“, sagte ich.
Sie nickte einmal, nicht als Bitte und nicht als Vertrag, nur als Tatsache. Ich griff nach dem Band ihrer Schürze und zog es auf, und sie ließ es geschehen, die Arme locker, der Atem schon flacher. Unter der Schürze war das Kleid einfach, dunkel, fest am Leib. Ich schob den Stoff über ihre Hüften und ließ ihn fallen, und sie stieg heraus, ohne zu zögern, barfuß auf dem Teppich, die Haut im Licht der letzten Glut blass und warm. Ihre Brüste hoben sich, als ich die Hemdbluse öffnete, und die Brustwarzen waren schon hart, bevor meine Hände sie erreichten. Ich strich mit den Daumen darüber und spürte, wie sie sich unter der Berührung noch fester zusammenzogen. Sie schluckte, sagte nichts, und ließ die Bluse von den Schultern gleiten.
„Auf die Knie“, sagte ich.
Sie ging hinunter, die Hände auf den Oberschenkeln, den Blick hoch zu mir, und in diesem Blick lag kein Feilschen, nur die Bereitschaft, genommen zu werden, solange ich sie nahm.
Ich öffnete die Hose und holte den Schwanz heraus, der schon schwer in der Hand lag, und Elsa beugte sich vor, ohne dass ich sie am Haar führen musste. Ihre Lippen schlossen sich um die Spitze, nass und heiß, und sie nahm mich tiefer, bis ich den weichen Widerstand ihres Gaumens spürte. Ich stöhnte leise und legte eine Hand in ihren Nacken, nicht grob, nur fest genug, dass sie wusste, wohin ich sie haben wollte. Sie saugte, langsam zuerst, dann mit einer Gier, die nicht zum Dienst passte und die sie auch nicht zu erklären versuchte. Ich sah, wie ihre Wangen sich hohl zogen, wie sie die Augen halb schloss und dann wieder aufschlug, als wolle sie mich dabei nicht aus dem Blick lassen.
„Tiefer“, sagte ich, und sie gehorchte, der Mund weit, der Speichel schon an ihrem Kinn. Ich stieß vor, nicht bis zum Würgen, aber tief genug, dass ihre Augen feucht wurden, und sie blieb, die Hände jetzt an meinen Oberschenkeln, die Finger fest. Der nasse Laut ihres Mundes füllte das Herrenzimmer, vermischt mit dem Knacken des Feuers, und ich sah ihr zu, wie sie meinen Schwanz nahm, als gehöre genau das zu dem, weshalb sie hinter der Tür geblieben war. Ihre Zunge arbeitete, ungeduldig und genau, und ich spürte die Wärme bis in den Unterleib, schwer und drängend.
Sie zog sich ein Stück zurück, atmete, und nahm mich wieder, die Zunge flach an der Unterseite, die Lippen fest. Ich fühlte, wie sich die Spannung im Unterleib sammelte, zu früh, und zog sie am Haar zurück, bis der Schwanz glänzend und nass zwischen uns stand. Ein Faden Speichel verband noch ihren Mund mit mir. Sie wischte ihn nicht weg.
„Edmund“, sagte sie nur, kurz, und wartete.
Ich hob sie auf, und sie war leichter, als der Wille in ihrem Blick vermuten ließ. Ihre Beine schlossen sich um meine Hüfte, nackt und warm, und ich trug sie die drei Schritte zum Schreibtisch, auf dem noch Briefe und ein ausgelöschter Leuchter lagen. Ich schob alles zur Seite und setzte sie auf die Holzplatte, die Knie geöffnet, und sie ließ sich zurücklehnen, die Unterarme hinter sich, die Fotze schon glänzend im schwachen Licht. Ich blieb einen Atemzug stehen und sah sie an, die geöffneten Schenkel, den feuchten Schimmer, die Art, wie sie nicht zusammenrückte.
Ich trat zwischen ihre Schenkel und strich mit zwei Fingern durch ihre Nässe, und sie zuckte, ein Laut im Hals, der kein Wort wurde. Sie war so nass, dass meine Finger ohne Widerstand in sie glitten, eng und heiß, und ich bohrte sie langsam auf, während mein Daumen über den harten Punkt vorne kreiste. Elsa preßte die Lippen zusammen und stieß die Hüfte entgegen, und ich nahm die Finger heraus, führte den Schwanz an ihre Fotze und schob mich in einem Zug in sie.
Sie keuchte auf, der Kopf hinten, der Hals frei, und ich hielt ihre Hüften fest und fickte sie auf dem Schreibtisch, hart genug, dass das Holz leise knackte. Jeder Stoß schob sie ein Stück nach hinten, und sie rutschte nicht weg, weil ich sie hielt, die Finger in ihrem Fleisch. Ihre Fotze schloss sich um mich, nass und gierig, und ich sah hinunter, wo ich in sie verschwand, glänzend von ihr, und der Anblick allein hätte mich fast umgeworfen. Sie war heiß und eng, und mit jedem Stoß wurde sie nasser, bis ich sie hörte, den feuchten Schlag unserer Körper, der sich unter das Knacken des Holzes mischte.
„Schau mich an“, sagte ich, und sie tat es, die Augen dunkel, der Mund offen. Ich stieß tiefer, fand einen Winkel, der sie den Rücken krümmen ließ, und blieb dort, rieb mich in ihr, bis ein Laut aus ihr kam, roh und ungefragt. Ihre Brüste bewegten sich mit jedem Stoß, und ich beugte mich vor und nahm eine Brustwarze in den Mund, biss nicht, saugte nur, während ich weiter in sie fickte. Sie schmeckte nach Haut und nach der Seife von vorhin, und unter meiner Zunge zuckte sie.
Sie kam fast. Ich spürte es an dem engen Ziehen, an dem Zittern in ihren Schenkeln, und genau dann hielt ich inne, tief in ihr, und atmete gegen ihre Haut. Sie versuchte, die Hüfte zu bewegen, mich tiefer zu holen, und ich hielt sie fest.
„Nicht so“, sagte ich. „Noch nicht.“
Ein Laut der Enttäuschung entfuhr ihr, kurz, und dann war er weg. Ich zog mich aus ihr zurück, langsam, und sie blieb auf dem Schreibtisch sitzen, die Schenkel offen, die Fotze gerötet und nass, ein Tropfen, der auf das Holz fiel. Ich war hart genug, dass es schmerzte, und ich wollte in ihr kommen, aber nicht hier, nicht so, als wäre der Schreibtisch das Ende.
„Runter“, sagte ich. „Auf den Teppich.“
Sie glitt vom Holz, die Beine unsicher, und ich ging mit ihr auf die Knie, dann auf den Rücken, und zog sie über mich, nur um sie gleich wieder umzudrehen, bis sie unter mir lag, das Gesicht zu mir, die Haare vom Mund gestrichen. Der Teppich war rau an meinen Unterarmen. Ich küsste ihren Hals, ihre Brust, den weichen Bauch, und schob ihre Knie auseinander, weit, und senkte den Mund an ihre Fotze.
Sie schmeckte nach sich und nach mir, salzig und heiß, und ich leckte sie langsam aus, die Zunge flach, dann spitz gegen den harten Punkt, den ich zwischen die Lippen nahm. Elsa griff in meinen Haaransatz und hielt mich nicht fest, nur da, und ihre Stimme kam in kurzen Stößen, ohne Satz. Ich schob zwei Finger in sie, während ich sie leckte, und krümmte sie nach vorn, und sie preßte sich gegen meinen Mund, nass, zitternd, die Schenkel an meinen Ohren. Ich hörte sie atmen, ungleich, und spürte, wie sie nasser wurde, bis sie an meinen Lippen glitt.
„So“, keuchte sie. „Genau so.“
Ich ließ nicht locker. Ich leckte sie, bis ihre Hüfte den Takt verlor und sie gegen mein Gesicht stieß, und dann kam sie, still zuerst, dann mit einem Laut, der sich gegen die Decke hob und brach. Ihre Fotze zog sich um meine Finger zusammen, nass bis in die Handfläche, und ich leckte sie durch den Höhepunkt hindurch, langsamer, bis sie zuckte und mich mit der flachen Hand gegen die Stirn schob, nicht weg, nur genug.
Ich küsste die Innenseite ihres Schenkels und kam wieder über sie, der Schwanz schwer zwischen uns. Sie sah mich an, die Wangen rot, der Mund feucht, und öffnete die Beine, ohne dass ich sie bitten musste.
„Nimm mich“, sagte sie. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich schob mich in sie, langsam diesmal, bis ich ganz in ihrer Fotze lag, und blieb dort, Stirn an ihrer Stirn, und spürte, wie sie sich um mich schloss, noch eng vom Kommen, noch nass. Sie atmete gegen meinen Mund. Ich bewegte mich in langen Stößen, tief, ohne Eile, und jeder Zug heraus ließ sie die Lippen öffnen, als suche sie ein Wort, das nicht kam. Das Feuer war fast tot. Der Regen ging weiter. Ich hörte ihn an den Scheiben und fühlte sie unter mir, warm und offen, und ich wollte nichts als genau das, diesen langsamen Gang in ihr.
„Elsa“, sagte ich gegen ihren Mund, und fickte sie langsamer, damit sie jedes Mal spürte, wie ich sie füllte. Ihre Hände lagen an meinem Rücken, die Nägel nicht spitz, nur da. Ich küsste sie, und sie küsste zurück, ernst, ohne Spiel, und als ich den Winkel änderte, stöhnte sie in meinen Mund.
Dann härter. Ich hakte eine ihrer Kniekehlen über meinen Arm und stieß tiefer, der Teppich rieb unter ihren Schultern, und sie nahm es, den Blick nicht weg, das Gesicht offen zu mir. Der nasse Laut unserer Körper füllte den Raum. Ich fickte sie, bis der Schweiß zwischen uns stand, bis ihre Brüste sich gegen meine Brust schoben, bis ich spürte, dass ich nicht mehr lange konnte. Sie war nass um mich, eng, und mit jedem Stoß kam ein Laut aus ihr, klein und roh.
Sie setzte an. Die Lippen formten etwas, ein Bleiben, ein Wollen, das größer war als dieser Teppich, und dann brach sie ab, die Zähne auf der Unterlippe, der Satz unfertig in der Kehle. Ich sah es. Ich fickte sie weiter, hart jetzt, und sie kam noch einmal, enger, nasser, mit einem Laut, der das ungesagte Wort verschluckte. Ich stieß tief in sie und kam, der Schwanz pulsend, und goss mich in ihre Fotze, Stoß um Stoß, bis nichts mehr nachkam und ich schwer auf den Unterarmen über ihr blieb.
Ich zog mich nicht gleich aus ihr zurück. Ich lag in ihr, noch hart, und spürte, wie mein Samen in ihr war, warm, und wie ihr Atem gegen meine Wange ging. Sie sah zur Decke, dann zu mir, und das Wort, das sie nicht gesagt hatte, lag noch zwischen uns, sichtbar wie der Glanz auf ihrer Haut.
Ich rollte zur Seite und nahm sie mit, den Arm unter ihrem Kopf, die andere Hand an ihrer Hüfte, und sie ließ sich halten, steif zuerst, dann weicher, die Stirn an meiner Schulter. Der Teppich kratzte. Irgendwo tropfte es vom Sims. Ich strich ihr das Haar aus dem Gesicht und küsste ihre Schläfe, und sie atmete aus, lang, als gebe sie etwas ab, das sie nicht benennen wollte. Unter meiner Hand lag ihr Puls, schnell noch, dann langsamer.
„Du musst nicht in die Kammer“, sagte ich. „Nicht diese Nacht.“
Sie schwieg so lange, dass ich ihren Puls unter meiner Hand zählte. Dann sagte sie, eben und ohne Wärme aufzufüllen: „Sie haben den ganzen Abend hier gesessen. Wie haben Sie den Nachmittag verbracht, bevor ich kam?“
Das Lob, das ich ihr hatte geben wollen, blieb mir im Mund liegen. Ich lachte leise, ohne Lustigkeit, und drückte sie fester. „Mit Briefen, die ich nicht geschrieben habe. Mit dem Gedanken an dich, der nicht in die Briefe gehörte.“
„An mich“, wiederholte sie, ein wenig zu großzügig, als prüfe sie, ob ich das wirklich so gemeint hatte, und ließ die Wiederholung stehen, bis ich sie halten oder zurücknehmen musste. Ich hielt sie.
„Bleib“, sagte ich. „Nicht als Dienst. Als du.“
Ihre Finger lagen auf meiner Brust und bewegten sich nicht. Ich spürte, wie sie den Satz wog, der größer war als das, was sie zuließ, und wie sie ihn nicht aussprach. Sie wollte genommen werden, das hatte ihr Körper gesagt, klarer als jede Rede. Sie wollte nicht, dass das Nehmen ein Bleiben hieß, und sie gab diesem Wollen keinen Namen.
„Ich gehe in meine Kammer“, sagte sie endlich. „Das reicht für heute.“
Ich hielt sie noch einen Atemzug, die Hand in ihrem Haar, und ließ dann los, weil Loslassen das Einzige war, das sie mir in dieser Stunde ließ. Sie setzte sich auf, nackt im Restlicht, und suchte das Kleid, das am Schreibtisch lag. Ich sah ihr zu, wie sie sich anzog, die Schürze nicht, nur das Kleid, und wie sie die Haare mit den Fingern ordnete, als könne Ordnung ersetzen, was sie nicht sagte.
Ich blieb auf dem Teppich sitzen, die Hose noch offen, und sah, wie sie zur Tür ging. Die Klinke war kalt, das wusste ich, und sie legte die Hand darauf und drehte nicht sofort. Im Profil war ihr Gesicht ruhig, zu ruhig für das, was auf dem Boden zwischen uns geschehen war, und in dieser Ruhe lag etwas, das mich festhielt. Der Raum roch nach Feuer und nach uns, und draußen schlug der Regen weiter gegen das Glas.
Sie sah zurück, nur einmal. Kein Lächeln, keine Bitte. In dem Blick lag die Angst vor dem, was ich angeboten hatte, dem Halten, dem Zimmer, das nicht mehr nur Herrenzimmer wäre, und zugleich die Angst davor, dass ich sie nur genommen hatte und sie jetzt allein die Treppe hinaufging, ohne dass etwas davon blieb. Sie fürchtete beides, das sah ich, obwohl sie es nicht aussprach, und sie wählte das Alleinsein, weil das Alleinsein wenigstens ihr gehörte.
„Gute Nacht, Edmund“, sagte sie.
„Gute Nacht, Elsa.“
Die Tür fiel ins Schloss, leise, wie Diensttüren fallen, wenn niemand sie nachwirft. Ich hörte ihre Schritte im Flur, dann nichts. Oben würde sie in der Zofenkammer liegen, in ihrem Bett, den Samen noch in sich, den Satz noch ungesagt, und ich blieb im Herrenzimmer sitzen, bis das Feuer ganz tot war und der Winter wieder durch die Scheiben kam.