Zum Inhalt springen
1000girls logo
Sarah David

Sarah unter den Bäumen

Sex im Park nachtsÖffentlichkeit12 Min. Lesezeit

Eine Geschichte von Sarah David

Nachts im Hamburger Stadtpark trifft Sarah einen Mann, der sie noch aus der Zeit vor den Kampagnen kennt. Auf einer Bank, nicht weit vom Weg, hören sie Schritte. Sie bleiben.

5903 Aufrufe1358 Likes

Sarah saß mir gegenüber, und zwischen uns stand noch der Rest einer Flasche Weißwein, der im Glas schon warm geworden war. Das Lokal in Winterhude war klein, die Tische standen eng, und draußen lag der Frühsommer über Hamburg, als wollte er uns hinausschieben. Ich kannte sie aus Paris, aus Monaten, in denen noch niemand ihren Namen unter eine Anzeige setzte, und jetzt war sie für ein Wochenende hier. Sarah war einundzwanzig und aß, als hätte der Tag sie nur mit Terminen gefüttert. Sie brach das Brot mit schmalen Fingern, der Lack auf den Nägeln schon leicht abgestoßen, und zwischen den Bissen blickte sie zur Tür, nicht lange, nur so, als zähle sie, wer hereinkam. Ihr Haar war offen und fiel über eine Schulter. Unter dem dünnen Stoff zeichnete sich das Schlüsselbein ab, hell und ungeduldig, und ich sah, wie sie schluckte, bevor sie wieder trank.

„Nils“, sagte sie und lachte schon, während der Satz noch unterwegs war, „du schaust mich an, als wäre ich eine andere.“ Das Lachen blieb im Raum stehen, hell und ohne Rücksicht auf die Tische nebenan. Ich sagte, ich schaue sie an, weil sie da sei, nicht weil irgendwer sie fotografiert habe, und sie neigte den Kopf, als prüfe sie, ob ich mit ihr rede oder mit dem Bild, das andere von ihr hatten. Sie trank, setzte das Glas ab und erzählte von einer Frau in Lyon, die vor einer Kamera stehe und lächle, bis die Leute glaubten, das Lächeln gehöre ihnen. Von sich sprach sie nicht. Ich wartete, ob sie nachsetzte, ob sie den Satz zu sich selbst zurückbog, aber sie rührte nur im Glas und sah auf den Wein, der sich nicht mehr bewegte. Ihre Stimme blieb leicht, als rede sie von einer Bekannten, und ich merkte, dass ich ihr dabei auf den Mund sah, auf die Stelle, an der der Lack der Lippen schon ein wenig verlaufen war.

Draußen war die Luft milde, als wir bezahlten. Sie hakte sich bei mir unter, ohne zu fragen, und ihr Arm lag fest in meinem, als gehöre das schon lange dazu. Ich roch ihren Hals, warm von dem Wein, und dachte kurz an das, was sie einmal über eine Kamera im Fahrstuhl gesagt hatte, und ließ es liegen. Der Stadtpark war nicht weit. Sie wollte laufen, sagte sie, und ich wollte bei ihr bleiben.


Die Wege im Park waren noch nicht leer. Lampen warfen gelbe Flecken auf den Kies, und unter den Bäumen hing die Nacht feucht und grün. Sarah ging neben mir, den Rock leicht, die Beine nackt bis über die Knie, und sie redete von nichts Wichtigem, von dem Essen, von Hamburg, von einer Frau, die in Mailand barfuß über einen Laufsteg gegangen sei, weil jemand das so haben wollte. Ich hörte zu und spürte vor allem, wie nah sie an meiner Seite blieb, wie ihre Schulter immer wieder gegen meinen Arm stieß, als suche sie Absicht, wo andere Zufall gesehen hätten. Ihre Stimme war leiser als im Lokal, aber nicht vorsichtiger. Wenn sie sprach, sah ich den Mund von der Seite, und wenn sie schwieg, blieb ihre Hand an meinem Unterarm, die Finger warm, als wolle sie sich merken, dass ich noch da war. Der Kies knirschte unter unseren Schuhen. Irgendwo weiter hinten fuhr ein Rad, und das Licht einer Lampe glitt über ihr Knie, hell und kurz, und blieb nicht.

Die Bank stand nicht versteckt. Sie lag am Weg, mit dem Rücken zu einer Böschung, und wer vorbeikam, sah uns, sobald er um die Biegung bog. Sarah blieb stehen, sah die Bank an und dann mich, und der Charme, mit dem sie den Abend getragen hatte, fiel einfach ab. „Setz dich“, sagte sie. Die Stimme war knapp, fast hart. Ich setzte mich. Das Holz war kühl durch die Hose. Sie stellte sich vor mich, die Knie an meinen Knien, und ihre Hände lagen schon auf meinen Schultern, als sie sich vorbeugte. Ich roch den Wein noch, und darunter sie, warm, und ich sah, dass sie nicht blinzelte.

„Ich will deinen Schwanz“, sagte sie. „Jetzt. Hier.“ Kein Spiel im Ton, keine Frage, ob ich das auch wolle. Ich griff ihr in die Hüften, spürte den Stoff des Rocks und darunter die Wärme ihres Körpers, und sie küsste mich so, dass ich den Wein noch auf ihrer Zunge schmeckte. Ihre Zähne streiften meine Unterlippe. Ich hörte Schritte irgendwo weiter vorn auf dem Weg, entfernt noch, und sie hörte sie auch, denn sie lächelte nicht, sie wurde nur genauer. Sie ging vor mir in die Hocke, zwischen meine Beine, und ihre Finger fanden den Bund meiner Hose, als hätte sie das schon entschieden, lange bevor wir uns gesetzt hatten.


Der Reißverschluss gab nach, und sie holte meinen Schwanz heraus, der in ihrer Hand schon schwer war. Die Nachtluft lag kühl auf der Haut, ihre Finger dagegen waren warm und fest. Sie wichste mich ohne Umweg, vom Ansatz bis zur Eichel, den Daumen nass von dem, was ich schon verlor, und sie sah mir dabei ins Gesicht, als wolle sie nichts verpassen. Ich stützte mich mit beiden Händen auf der Bank ab und spürte, wie sich mein Atem verkürzte. Sarah beugte sich vor und nahm ihn in den Mund, tief, ohne zu zögern, und ihre Lippen schlossen sich nass um den Schaft, während ihre Zunge an der Unterseite entlangfuhr. Ich fühlte die Wärme, dann die Nässe, dann, wie sie den Druck veränderte, fest, dann weniger, dann wieder fest, und ich sah, dass ihre Augen offen blieben.

Ich stöhnte, leiser, als ich wollte, weil der Weg nicht weit war. Sie lutschte mich, den Kopf in einem gleichmäßigen Rhythmus, und eine Hand blieb an meiner Hose, die andere umschloss, was nicht in ihren Mund passte. Der Speichel lief ihr am Kinn herunter und tropfte auf meine Haut. Ich sah ihr Haar, wie es bei jeder Bewegung gegen meine Oberschenkel strich, und ich sah den Weg, der hinter ihr hell und leer lag und es nicht bleiben würde. Sarah nahm ihn tiefer, bis ich die Enge ihres Halses spürte, und sie blieb dort, atmete durch die Nase, und ihre Kehle zog sich um mich zusammen, als wolle sie mich zwingen, nichts mehr festzuhalten. Ein Laut kam mir, den ich nicht wollte, und sie hörte ihn, denn ihre Hand an meiner Hose wurde fester, als halte sie mich fest, damit ich sitzen blieb.

„Sarah“, sagte ich, und sie ließ ihn nur so weit heraus, dass sie sprechen konnte, die Lippen glänzend, die Stimme rau. „Halt den Mund, Nils. Ich weiß, was ich tue.“ Dann nahm sie ihn wieder, langsamer jetzt, und ich fühlte jede Bewegung, das Saugen, das Nachlassen, das erneute Festerwerden. Meine Hüften wollten nach oben, und sie drückte sie mit einer Hand zurück auf die Bank, als gehöre ihr, wie schnell das hier gehen durfte. In der Ferne lachte jemand, ein kurzer Laut zwischen den Bäumen, und Sarah hörte nicht auf. Sie lutschte mich, als sei der Park nur für uns da, und ich lag mit dem Kopf zurück und sah die Blätter über uns, schwarz gegen den helleren Himmel, und darunter ihren Mund, der meinen Schwanz nass und hart und offen hielt. Speichel glänzte ihr am Kinn. Wenn sie den Kopf hob, sah ich kurz ihre Augen, und wenn sie ihn senkte, spürte ich nur noch, wie nass und eng das war, und dass ich bald nicht mehr stillhalten würde.


Sie stand auf, so plötzlich, dass mir die Kühle fehlte. Mit beiden Händen schob sie den Rock hoch, und darunter trug sie nichts. Ich sah ihre Fotze, dunkel und schon glänzend, und sie stieg über mich, ein Knie links, eines rechts auf der Bank, und fasste meinen Schwanz, um ihn an sich zu setzen. Sie sank herunter, langsam nur am Anfang, und dann nahm sie ihn ganz, bis ich tief in ihr steckte und ihre Stirn sich gegen meine legte. Sie war eng und nass, und ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, als sie sich an meine Schultern klammerte. Ein Laut kam ihr, klein, und sie biss ihn ab, als wolle sie ihn nicht dem Weg überlassen. Ich spürte ihre Wärme bis in den Bauch, und ich hielt still, nur einen Atemzug, weil ich merkte, dass sie sich erst setzen musste, bevor sie mehr wollte.

„Fick mich“, sagte sie, nah am Mund, ohne Schmuck. Ich griff ihr unter den Rock an den nackten Arsch und stieß nach oben, während sie sich auf mich fallen ließ. Die Bank knarrte. Ihr Gewicht lag auf meinen Oberschenkeln, und jedes Mal, wenn sie sich hob und wieder auf meinen Schwanz rutschte, schlug ihr Atem gegen meinen Hals. Ich fickte sie von unten, fest, und sie nahm es, den Rock um die Hüften gebauscht, die Titten unter dem dünnen Stoff hart, und sie biss sich auf die Lippe, als ich tiefer kam. Um uns raschelten die Bäume. Der Weg blieb sichtbar, ein heller Streifen Kies, und ich dachte daran, und sie dachte daran, das spürte ich an der Art, wie sie sich nicht duckte, wie sie sich sogar höher aufrichtete, als ein Licht durch die Blätter streifte. Ihre Haut war feucht unter meinen Händen. Wenn sie sich hob, sah ich, wo ich in sie ging, nass und dunkel, und wenn sie sich senkte, spürte ich sie bis zum Ansatz, eng, und sie stöhnte gegen meinen Hals, als sei das der Preis, den sie zahlen wollte.

Sie rieb sich an mir, die Klitoris gegen meinen Ansatz, und ihre Fotze wurde nasser, bis es zwischen uns schmatzte. Ich hielt sie fest und stieß in sie, wieder und wieder, und sie stöhnte jetzt laut genug, dass es nicht mehr nur für mich war. „Härter“, sagte sie, und ich gab ihr härter, die Hände in ihrem Fleisch, der Schwanz so tief, dass ich ihren Bauch gegen den meinen schlagen fühlte. Sie küsste mich ungenau, den Mund offen, und ich schmeckte mich selbst auf ihrer Zunge. Irgendwo knackte ein Ast. Sarah hörte nicht auf, sich auf mich zu setzen. Sie fickte mich im Freien, auf einer Bank, die jeder sehen konnte, und sie hielt meinen Blick, als wolle sie, dass ich begriff, dass das keine Panne war. „Sieh mich an“, sagte sie, und ich sah sie an, den Mund, die offenen Augen, und ich stieß noch einmal fest in sie, weil sie es so haben wollte, und weil ich merkte, dass sie näher kam.


Die Schritte kamen von links, gleichmäßig, nicht eilig. Sarah blieb auf mir sitzen, meinen Schwanz in sich, und sie drehte den Kopf nur so weit, dass sie den Weg im Augenwinkel hatte. Ein Mann bog um die Biegung. Er trug eine Jacke, ging nicht besonders langsam, und dann sah er uns, uns auf der Bank, sie mit dem Rock oben, mich in ihr, und er blieb nicht stehen, aber er wurde langsamer und sah hin, offen, ohne den Blick wegzuziehen. Ich spürte, wie Sarah sich um meinen Schwanz zusammenzog, heftig, und ihre Finger gruben sich in meinen Nacken. Ihr Atem ging gegen meine Schläfe, heiß und ungleich, und sie flüsterte nichts, sie stöhnte nur, klein zuerst, dann deutlicher, als wolle sie, dass er es hörte.

Sie bedeckte sich nicht. Sie hielt mich fest, die Schenkel gegen meine Hüften gepresst, und sie bewegte sich weiter, kleiner jetzt, kreisend, während der Mann an uns vorbeiging und uns ansah, als habe er ein Recht darauf. Ich wollte irgendetwas tun, den Rock runterziehen, den Kopf wegdrehen, und ich tat es nicht, weil sie es nicht tat. Sarah stöhnte, laut, und ihr Blick hing an dem Mann, der jetzt fast auf unserer Höhe war. Ihre Fotze pulsierte um mich, nass und eng, und sie kam so, mit offenen Augen, den Mund gegen meine Schläfe, den Körper steif und dann zitternd, während sie mich so fest hielt, dass ich ihre Nägel im Nacken spürte. Ein Laut riss ihr aus dem Hals, roh und kurz, und sie biss sich danach auf die Lippe, als wolle sie den Rest behalten, und behielt ihn nicht.

Ich kam mit, tief in ihr, in Schüben, die ich nicht mehr aufhalten konnte, und ich presste sie gegen mich, den Schwanz noch hart, während ich in sie spritzte. Der Mann war vorbei, schon wieder nur Schritte, die sich entfernten, und Sarah atmete gegen meinen Hals, schwer, und ließ mich nicht heraus. Ich spürte ihr Kommen noch in den Nachzuckungen um meinen Schaft, und ich hielt ihren Rücken, den Stoff des Rocks, das nackte Fleisch darunter. Sie sagte nichts. Sie blieb sitzen, voll mit mir, und erst als der Weg wieder leer war, hob sie den Kopf und küsste mich, langsamer als zuvor, als kehre etwas Zartes zurück, das den Park nicht ganz erreicht hatte.


Ich zog mich aus ihr zurück, vorsichtig, und sie setzte sich neben mich auf die Bank, den Rock wieder über die Oberschenkel gezogen, als sei das eine Höflichkeit und keine Scham. Zwischen uns roch es nach Sex, nach ihr, nach dem, was ich in ihr gelassen hatte. Ich strich ihr über das Knie, und sie ließ es zu. Eine Weile sagten wir nichts. Über uns bewegte sich das Laub im Wind, und irgendwo rief ein Vogel, zu spät für den Tag, zu früh für die Ruhe. Ich spürte noch, wie nass ich war, und ich sah, dass an ihrem inneren Oberschenkel etwas glänzte, hell im Lampenlicht, und dass sie die Beine nicht schloss.

Sarah redete dann von einer Frau in Antwerpen, die sich für eine Kampagne nackt auf einen Stuhl gesetzt habe, während die ganze Crew zugesehen habe, und wie diese Frau danach so getan habe, als gehöre das Sehen nicht zu ihr, sondern nur zur Arbeit. Sie sprach davon, wie manche Frauen den Blick aushielten und andere ihn suchten, und sie lachte dabei nicht. Ich hörte zu und sah ihr Profil im Lampenlicht, den Mund noch gerötet, und ich wollte, dass sie von sich sprach. „Ist das jetzt du“, fragte ich. Die Frage lag zwischen uns, schlicht, und sie sah auf den Weg, auf die Stelle, an der der Mann gegangen war. Sie antwortete nicht. Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr und stand auf, als sei genug gesagt, obwohl nichts gesagt war.

Ich stand ebenfalls auf, knöpfte die Hose zu, und meine Hände zitterten noch ein wenig. Sarah nahm meinen Arm, fest, und wir gingen den Kiesweg zurück, an den Bäumen vorbei, die uns nicht versteckt hatten. Ich hätte sie fragen können, ob sie gekommen war, weil ich in ihr war, oder weil jemand zugesehen hatte. Ich fragte es nicht. Die Zärtlichkeit, die ich ihr anbot, indem ich sie enger an mich zog, trug schon den Park in sich, den Mann, den Weg. Sie lehnte den Kopf an meine Schulter, und das hätte privat sein können, wenn sie nicht immer wieder nach den Lampen gesehen hätte, als prüfe sie, wer noch da war.


Am Gitter zum Goldbekkanal blieb sie stehen und holte das Telefon aus der Tasche. Das Licht des Bildschirms lag auf ihrem Gesicht, und sie las etwas, das sie nicht vorlas, und steckte das Gerät wieder weg. „Nächste Woche bin ich in München“, sagte sie, beiläufig, als gehöre das schon zum Nachhauseweg. „Eine Anprobe. Hinter dem Vorhang steht dann jemand, der gucken muss. Das ist der Job.“ Sie sagte es, während sie mich ansah, und ich verstand den Satz und verstand zugleich, dass sie mir nicht erzählte, was sie damit meinte, sondern nur, dass das Gesehenwerden für sie keine Nacht im Park blieb. Das Wasser unter uns war schwarz und bewegte sich kaum. Sie legte die Hand wieder in meine, als sei der Satz fertig, und ich nahm die Hand, weil ich nichts Besseres hatte.

Wir gingen weiter, aus dem Grün hinaus, wo die Straße wieder Lärm hatte und Fahrräder vorbeizogen. Ich bot ihr an, mit zu mir zu kommen, die Wohnung war nicht weit, und sie nickte, aber ihr Blick hing noch einen Atemzug lang am Park hinter uns, an der Dunkelheit zwischen den Stämmen, als könne dort noch jemand stehen. Sarah nahm meine Hand, die Finger zwischen meinen, und sie war warm und sicher und schon wieder halb woanders. Ob der Mann uns erkannt hatte, als das Gesicht von den Plakaten, wusste ich nicht, und sie sagte es nicht. Der Vorhang, von dem sie gesprochen hatte, war noch nicht da, und trotzdem lag er schon zwischen uns, dünn und arbeitsnah, während wir die Brücke über den Kanal nahmen und Hamburg weiter nachts und milde um uns blieb.