
Sarah hinter dem Vorhang
Sex in der UmkleidekabineÖffentlichkeit12 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Sarah David
Bei einer Anprobe in einer Münchner Boutique zieht Sarah den Labelpartner mit hinter den Vorhang. Draußen im Laden geht der Betrieb weiter. Der Vorhang bleibt einen Spalt offen.
Die Nachmittagssonne lastete auf München und drückte gegen das Glas der Boutique, als Sarah David die Tür aufstieß und die Hitze einen Schritt weit mit hereinbrachte. Draußen war der Asphalt hell, die Ludwigstraße lag in der Schwüle, und drinnen roch es nach kalter Luft und nach neuem Stoff, der noch nicht getragen worden war. Sie war einundzwanzig und trug das Gesicht der Kampagne, für die wir Stoffe und Schnitte prüften, und sie blieb im kühlen Luftzug stehen, als wollte sie erst zählen, wer sie schon ansah. Das Haar klebte ihr leicht am Hals, die Bluse war dünn genug, dass man die Wärme darunter sah, und sie blinzelte einmal, als müsse sie sich an das Halbdunkel gewöhnen. Ich ging auf sie zu und nahm ihr die Tasche ab, obwohl sie das nicht verlangt hatte, und irgendwo zwischen den Stangen sprach eine Frau mit einer anderen über Leinen und über einen Ausschnitt, der zu weit sei. Sarah ließ die Tasche los, ohne zu danken, und sah mir ins Gesicht, länger als höflich gewesen wäre.
„Adrian“, sagte sie und lachte schon, bevor der Rest des Satzes da war, „du siehst aus, als hättest du Angst vor Kleidern.“ Die Stimme blieb laut, und zwei Köpfe drehten sich nach uns um. Ich hätte sie bitten können, leiser zu sein, und tat es nicht, weil sie das Lachen schon im Mund hatte und weil der Laden uns sowieso zuhörte. Sie hakte sich bei mir unter und zog mich tiefer in den Laden, vorbei an einem Paar, das Seidenblusen befühlte, bis wir vor den Umkleiden standen. Ihre Finger lagen fest in der Beuge meines Arms, nicht zärtlich, eher wie jemand, der den Weg kennt. Ich war einunddreißig und hätte die Anprobe den Schneiderinnen überlassen können. Stattdessen ließ ich mich von ihrer Hand führen, weil sie mich schon an der Tür angesehen hatte, als gehöre ich hinter den Vorhang. Der Teppich schluckte unsere Schritte, und irgendwo klickte ein Kleiderbügel gegen einen anderen.
Eine Verkäuferin kam mit drei Kleidern auf dem Arm und hängte sie in die erste Kabine. Sie lächelte uns an, höflich und kurz, und ging wieder, ohne zu fragen, ob ich draußen warten würde. Der Vorhang war aus einem dicken, cremefarbenen Stoff, der den Boden nicht ganz berührte. Sarah schob ihn zur Seite, trat ein und ließ ihn so fallen, dass ein Spalt blieb, breit genug für eine Hand, schmal genug, dass man ihn für Zufall halten konnte. Das Licht in der Kabine war weiß und unerbittlich. Sie sah mich an, und der Scherz war aus ihrem Gesicht.
„Reißverschluss“, sagte sie. „Und der Spalt bleibt.“
In der Kabine roch es nach neuem Taft und nach ihrer Haut. Sarah zog das Sommerkleid über den Kopf, und das Licht von oben legte sich auf ihre Brüste und auf den dunklen Stoff ihrer Unterwäsche. Sie faltete das Kleid nicht, sie warf es über die Stange, und ich sah den Abdruck des Bügels auf ihrer Schulter, eine schwache Röte, die gleich wieder verging. Draußen gingen Schritte vorbei, eine Männerstimme fragte nach einem Preis, und eine Frau lachte zu laut für den stillen Laden. Sarah öffnete meinen Gürtel, ohne hinzusehen, und ihre Finger waren ruhig, als sie den Bund meiner Hose aufknöpfte und meinen Schwanz herausnahm, der schon hart war von dem Spalt und von ihrer Stimme. Die Luft in der Kabine war eng. Ich hörte meinen eigenen Atem und den ihren, und dazwischen das leise Schleifen von Stoff an Stoff.
Sie kniete sich auf den Teppich, der unter den Knien nachgab, und sah zu mir hoch, während sie die Hand um mich schloss. Der Griff war fest, nicht hastig, und sie strich einmal den Schaft hinauf, als prüfe sie, wie weit ich schon war. Draußen schoben Kleiderbügel gegeneinander. Sie leckte über die Eichel, langsam, und nahm mich dann in den Mund, so tief, dass ich den Spiegel hinter ihr sah und darin ihren Rücken und den Streifen Tageslicht, der über den Boden der Kabine lief. Ihre Lippen waren warm, und ich spürte die Zunge, bevor ich sie sah. Ich legte eine Hand in ihr Haar und hielt sie nicht fest. Das Haar war schwer und glatt, und unter meinen Fingern bewegte sich ihr Kopf in einem Takt, den sie allein bestimmte. Sie lutschte mich mit einer Ruhe, die nichts mit Scham zu tun hatte, und jedes Mal, wenn Schritte näher kamen, blieb sie, wo sie war, und ließ mich weiter in ihrem Mund spüren, nass und eng. Speichel lief ihr an den Mundwinkel, und sie wischte ihn nicht weg.
„Jemand geht vorbei“, sagte ich leise, und sie nahm den Schwanz nur so weit aus dem Mund, dass die Lippen glänzten. Ein Faden zog sich noch zwischen uns, dünn und kurz, und riss. „Dann soll er gehen“, antwortete sie, und der Satz war genau und ohne Spiel. Sie sah mich an, während sie sprach, und ich sah, dass sie nicht flüsterte, weil sie Angst hatte, sondern weil sie die Lautstärke wählte. Sie nahm mich wieder, fester, und ich hörte, wie eine Frau draußen Stoff zwischen den Fingern rieb und etwas von einem Sommerkleid sagte, das zu durchsichtig sei. Sarahs Zunge strich entlang der Unterseite, und ich stieß vorsichtig nach vorn, weil ich es nicht lassen konnte, und sie nahm es, ohne zurückzuweichen. Die Kehle gab nach, und sie atmete durch die Nase, ruhig, als gehöre das hierher. Im Spiegel sah ich den Spalt und ein Stück des Ladens, eine Schulter, einen Arm, niemanden, der stehenblieb, und doch war der Gedanke da, dass jemand stehenbleiben könnte. Sarah merkte, dass ich hinsah. Sie nahm mich tiefer und ließ die Hand an meinem Bein, als wolle sie mich halten, falls ich zurückwiche.
Sie stand auf, bevor ich kam, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund und drehte mich zum Spiegel. Das Kleid für die Kampagne hing unberührt an der Stange. Sarah streifte die Unterwäsche hinunter, trat heraus und stellte sich mit dem Gesicht zum Glas, die Beine leicht geöffnet, und ich sah ihre Fotze im Spiegel, nass, und sah, wie sie selbst hinsah. Sie stellte einen Fuß etwas weiter nach außen, nicht theatralisch, nur genug, dass ich alles sah, und der Spiegel gab uns beide zurück, hell und ohne Schonung. Ich trat hinter sie, strich mit der Eichel zwischen ihre Schamlippen und schob mich in einem Zug in sie, bis ich ganz in ihrer Enge war. Sie atmete aus, und der Laut war nicht klein. Innen war sie heiß und glatt, und ich blieb einen Herzschlag lang still, nur um zu spüren, wie sie sich um mich legte.
Ich fickte sie gegen den Spiegel, langsam zuerst, weil draußen Stimmen waren, dann tiefer, weil sie den Hintern entgegendrückte und mit einer Hand das Glas berührte, als bräuchte sie Halt. Die Finger hinterließen einen feuchten Abdruck, der gleich wieder verwischte. Jeder Stoß schob sie ein Stück nach vorn, und ihre Brüste bewegten sich im Spiegel, und sie sah mir in die Augen, während ich in sie stieß. Ihre Lippen waren offen, und sie biss nicht darauf, sie ließ den Mund, wie er war. Ein Mann ging vorbei, so nah, dass seine Schritte den Teppich vor der Kabine hörbar machten, und Sarah stöhnte trotzdem, nicht laut, aber nicht verschluckt. Ich griff ihr an die Hüfte und hielt sie fest und fickte sie so, dass sie den Spiegel beschlug, wo ihr Mund nahe am Glas war. Der Beschlag wuchs mit jedem Atemzug, und darunter blieb ihr Gesicht, nah und klar.
„Sieh hin“, sagte sie, und sie meinte nicht nur uns. Durch den Spalt war ein Streifen des Ladens zu sehen, Kleider, Licht, eine Frau, die stehenblieb, um ein Etikett zu lesen. Sarahs Fotze war eng und nass um meinen Schwanz, und ich hörte, wie sie nass klang, jedes Mal wenn ich mich zurückzog und wieder in sie glitt. Das Geräusch war klein und deutlich, und sie machte keine Anstalt, es zu dämpfen. Sie lachte nicht. Sie war genau. „Lass ihn“, sagte sie, und ich wusste, sie meinte den Vorhang. Ich ließ ihn. Ich stieß wieder in sie, und sie nahm die zweite Hand auch an das Glas, die Beine weiter, den Rücken durchgedrückt, als wolle sie dem Laden nichts ersparen, was sich hinter dem Stoff tat.
Ich zog mich aus ihr zurück, drehte sie und stellte sie mit den Händen an die Seitenwand, den Spiegel noch im Blick, und schob mich von hinten wieder in sie. Sie war so nass, dass ich ohne Widerstand bis zum Ansatz in ihrer Fotze versank, und sie biss sich auf die Lippen, als ich anfing, sie fest zu ficken, die Hände an ihren Hüften, der Rhythmus nicht mehr vorsichtig. Die Wand gab ein leises Polstern, Stoff auf Stoff, und Sarah presste die Stirn dagegen, die Augen halb zu. Draußen klang es nach Betrieb, nach Bügeln, nach einer Tür, die zum Lager ging. Sarah stöhnte in den Stoff der Wand, und ich beugte mich über sie und fasste ihr an die Brust, während ich sie stieß. Die Brust lag schwer in meiner Hand, die Warze hart, und sie drückte sich in den Griff, als wolle sie mehr davon.
„Entschuldigung“, sagte eine Stimme direkt vor dem Vorhang, höflich und klar, die Stimme einer Verkäuferin. „Passt die zweiunddreißig, oder soll ich die vierunddreißig dazu hängen?“ Der Vorhang bewegte sich im Luftzug, der Spalt wurde für einen Atemzug breiter, und ich hörte, wie Sarah schluckte. Für einen Moment sah ich den Schatten der Frau auf dem Teppich, die Schuhe, den Saum eines Rocks. Ich hörte nicht auf. Ich stieß in sie, tief, und sie öffnete den Mund und antwortete mit einer Stimme, die fast fest war.
„Die zweiunddreißig sitzt“, sagte Sarah, und ich fühlte, wie sie sich um meinen Schwanz zusammenzog, während sie sprach. Der Satz kam klar heraus, nur am Ende etwas zu hoch. „Hängen Sie die vierunddreißig dazu, wir vergleichen den Saum.“ Draußen murmelte die Verkäuferin etwas von sofort, und Schritte entfernten sich. Sarah drückte den Kopf in den eigenen Arm und stöhnte, und ich fickte sie weiter, härter, weil sie es zuließ und weil der Spalt offen war und weil jemand in drei Minuten zurückkommen würde. Ihre Stimme blieb im Arm, gedämpft, und trotzdem hörbar, wenn man stehenblieb. „Sie hat uns gehört“, sagte ich an ihr Ohr. Sarah schüttelte den Kopf, nicht als Verneinung, sondern als Ungeduld. „Dann hat sie uns gehört.“ Sie stieß sich mir entgegen, einmal, heftig, als wolle sie den Satz beenden, und ich hielt sie an den Hüften fest, damit sie nicht gegen die Wand rutschte.
Ich verlangsamte, weil ich zu nah war, und blieb in ihr, tief, und strich ihr das Haar aus dem Nacken. Unter dem Haar war die Haut feucht, und sie zitterte nicht, sie atmete nur, lang und hörbar. Sarah richtete sich auf, ohne dass ich mich aus ihr zurückzog, und griff nach dem Vorhang. Ihre Finger fassten den Stoff und schoben ihn nicht zu, sie schoben ihn um einen Fingerbreit weiter auf, bis der Spalt eindeutig war, bis man hineinsah, wenn man stehenblieb. Licht fiel breiter herein, ein Streifen des Ladens, eine Stange, ein Stück Parkett. Dann sah sie mich über die Schulter an, und der Charme, mit dem sie im Laden gesprochen hatte, war weg.
„Der Vorhang bleibt so“, sagte sie. „Nicht weil eine andere Frau das in einer Kampagne getragen hat. Weil ich es will.“ Sie sagte meinen Namen nicht. Sie sagte sich. Ich spürte, wie mir der Satz in den Schwanz fuhr, härter als jeder Stoß, und ich fasste sie an den Hüften und fickte sie wieder, fest und offen, während durch den Spalt Stimmen kamen und jemand ein Kleid über einen Bügel zog. Jeder Stoß war zu hören, nass und regelmäßig, und Sarah ließ den Laut, den sie machte, nicht kleiner werden. Sarah stöhnte meinen Namen, einmal, und drückte sich mir entgegen, bis ich nicht mehr halten konnte. Ich kam in ihr, stoßweise, tief, und hielt sie fest, während ich mich in ihrer Fotze entlud, und sie kam kurz danach, die Stirn am Spiegel, die Hand am Stoff des Vorhangs, als würde sie den Spalt offen halten, während es sie durchlief. Ihr Körper zog sich fest um mich, einmal, dann noch einmal, und sie presste den Mund zu, ohne den Laut ganz zu schlucken.
Ich blieb noch in ihr, atmete gegen ihren Rücken, und hörte den Laden, als wäre nichts gewesen. Sarah atmete aus und lachte nicht. Sie war still und genau und ließ den Vorhang, wo er war. Draußen rief jemand nach einer Größe, und eine Schublade ging auf, und niemand trat an den Spalt.
Als ich mich aus ihr zurückzog, lief mir das Nass über den Schaft, und sie griff nach einem Tuch, wischte sich nachlässig zwischen den Beinen und nahm das Kampagnenkleid von der Stange. Ein Tropfen blieb ihr am Oberschenkel und trocknete in der kühlen Luft der Kabine, bevor sie den Stoff darüberzog. Es war hell und knapp und für den Sommer geschnitten, und sie zog es über den nackten Körper, ohne die Unterwäsche wieder anzulegen. Der Stoff setzte sich eng an die Hüften, und ich sah, dass sie darunter nichts trug, und sie wusste, dass ich es sah. Der Reißverschluss hakte, und ich schloss ihn ihr, die Finger an ihrer Wirbelsäule, während draußen die Verkäuferin wieder näher kam und die vierunddreißig über den Rand der Kabine reichte, ohne den Vorhang aufzuziehen. Sarah dankte, hell und freundlich, als hätte sie nur Stoffe verglichen. Die Stimme war wieder die vom Eingang, laut genug, dass man sie für unbeteiligt halten konnte.
Sie glättete den Stoff über den Hüften und sah mich an. „Du gehst zuerst“, sagte sie. „Ich komme nach.“ Ich trat durch den Spalt nach draußen, knöpfte im Gehen das Hemd zu, und die kühle Luft des Ladens lag auf meinem Gesicht. Der Gürtel war geschlossen, die Hose saß, und trotzdem hatte ich das Gefühl, der Laden wisse Bescheid. Eine Frau am Tisch mit den Schals sah auf, zu lange, und senkte den Blick erst, als ich an ihr vorbei war. Sarah kam hinter mir aus der Kabine, das helle Kleid am Körper, den Spalt hinter sich nicht ganz geschlossen, und ging durch den Laden, als gehöre ihr der Boden. Die Verkäuferin folgte mit der vierunddreißig auf dem Arm und sagte etwas von Saum und Futter, und Sarah nickte, ohne stehenzubleiben.
Am Tisch mit den Strandstoffen, die für die Kampagne beiseitegelegt waren, blieb Sarah stehen und nahm ein Kleid vom Bügel, das vorn tiefer ausgeschnitten war als alles, was auf der Liste stand. Der Ausschnitt fiel weit, der Stoff war dünn, und sie hielt es so, dass man sah, wie es an ihr liegen würde. Die Verkäuferin kam hinzu und sagte, das Stück sei nur zum Vergleich da, der Auftrag wolle weniger Haut. Sarah hielt den Stoff gegen sich, vor dem Spiegel zwischen den Stangen, und ihre Stimme war wieder warm und laut genug für den Raum. „Dann reicht der Auftrag nicht“, sagte sie, und sie lachte nicht. Sie sah zu mir, dann zu der Frau am Schalstisch, deren Blick immer noch an der Umkleide hing, an dem Spalt, der nicht Zufall gewesen war. Die Frau hatte die Hände auf einem Schal, ohne ihn zu falten, und sah zu spät weg.
Ich sah, wie Sarah das sah. Die Frau wandte sich ab und sprach mit einer zweiten, und beide senkten die Stimmen, und Sarah blieb im hellen Kleid stehen, mit meinem Nass noch in ihr, und hielt das tiefere Strandkleid fest, als ließe sie es nicht mehr zurück auf den Bügel. Unter dem hellen Stoff bewegte sich nichts, was eine Unterwäsche verborgen hätte, und sie glättete den Saum, langsam, als gehöre die Geste noch zur Anprobe. Der Laden arbeitete weiter, und irgendwo klang ein Bügel gegen Glas, und Sarahs Platz in der Kampagne hing in diesem Blick, den sie nicht mehr einsammeln konnte.