
Sarah zwischen den Etagen
Sex im Aufzug GeschichteÖffentlichkeit11 Min. Lesezeit
Eine Geschichte von Sarah David
Nach einer Kampagnenpräsentation in einem Berliner Hochhaus fährt Sarah mit einem Mann allein im Fahrstuhl nach unten. Die Türen können auf jeder Etage aufgehen. Sie entscheidet sich trotzdem.
Der Fahrstuhl im Hochhaus am Potsdamer Platz war zu hell für das, was ich vorhatte, und zu still für das, was Sarah schon beschlossen hatte. Die Präsentation des Labels lag hinter uns, Champagner und Höflichkeiten, und Berlin lag im Herbstregen unter den Scheiben, ein nasses Gitter aus Lichtern. Ich hörte noch das Klirren der Gläser in den Ohren, das zu höfliche Lachen aus dem Saal, und darunter, hartnäckiger, den Satz, den sie mir auf dem Weg zur Kabine nicht gesagt hatte. Sarah David war einundzwanzig und hatte den Abend über so getan, als gehöre jeder Blick im Saal ihr, und ich hatte ihr das Spiel mitgespielt, bis sie in der letzten Viertelstunde aufhörte zu spielen. Dann war der Blick nicht mehr für den Raum, sondern für mich, und sie hatte aufgehört zu lächeln, als ginge es um Arbeit. Jetzt standen wir zu zweit in der Kabine, zweiunddreißig Etagen über dem Foyer, und die Anzeige über der Tür zählte bereits, ohne uns zu fragen.
Sie trug das dunkle Kleid der Kampagne, den Stoff knapp über den Knien, und ihre Hand lag nicht mehr höflich an der Wand, sondern an meinem Revers. Ich sah den Lack auf ihren Nägeln, dunkel, fast schwarz, und den schmalen Riemen ihrer Schuhe, der sich um die Ferse legte, als sie das Gewicht verlagerte. Draußen hätten die Türen auf jeder Etage aufgehen können. Drinnen roch es nach Regenmänteln und nach ihrem Parfum, das den ganzen Abend zwischen uns gelegen hatte, ohne dass einer von uns den Satz zu Ende gesprochen hätte. Ihre Haare waren noch fest gesteckt, nur eine Strähne hatte sich gelöst und lag am Hals, und ich dachte, dass sie das wusste.
„Elias“, sagte sie, und der Charme war weg, nur noch dieser klare Ton, der nichts mehr andeutete. „Wenn du mich küssen willst, dann jetzt.“
Ich nahm ihr Gesicht in beide Hände und küsste sie, bevor die nächste Zahl aufleuchtete. Die Haut unter meinen Daumen war warm, das Kinn fest, und sie öffnete den Mund, als hätte sie auf nichts anderes gewartet. Ihr Mund war warm und offen, und sie drängte sich gegen mich, bis der Spiegel hinter ihrem Rücken uns beide verdoppelte. Ich spürte den Reißverschluss ihres Kleides unter den Fingern und die Wärme zwischen ihren Schenkeln, als sie ein Bein zwischen meine schob. Sie biss mir leicht in die Unterlippe, nicht spielerisch, und ich hörte ihren Atem näher als das Summen. Der Fahrstuhl senkte sich, ein leises Summen, und Sarah lachte mitten in den Kuss hinein, nicht leise, als gehöre der Raum ihr.
Sie ging vor mir auf die Knie, als die Siebzehn aufleuchtete, und öffnete meine Hose mit beiden Händen, ohne noch einmal nach oben zu sehen. Die Bewegung war schnell und ohne Zögern, die Finger kühl am Bund, und ich sah, wie sie die Zunge kurz über die Unterlippe zog, bevor sie weiterarbeitete. Ich stützte mich an der Spiegelwand ab und sah auf ihren Scheitel, auf den nackten Nacken, den das Kleid freiließ. Eine Locke hatte sich gelöst und lag ihm entlang, und darunter schlug der Puls sichtbar. Sie holte meinen Schwanz heraus, der schon hart war, und nahm ihn in den Mund, tief, bis ihre Lippen den Ansatz berührten. Die Nässe und die Enge ihrer Kehle holten mir die Luft aus der Brust, und ich presste die freie Hand in ihr Haar, nicht um sie zu führen, sondern um nicht umzufallen.
Sarah lutschte mich, als hätte sie den ganzen Abend darauf gewartet, und der Fahrstuhl fuhr weiter, Etage um Etage. Ich fühlte die Wärme ihres Mundes, die Zunge, die sich anlegte, den Druck, wenn sie schluckte, und ich dachte an den Saal, an die Gläser, an die Höflichkeit, die jetzt nichts mehr galt. Ich sah uns im Spiegel, meinen offenen Bund, ihren Mund um meinen Schwanz, die nassen Geräusche, die das Summen nicht ganz zudeckte. Sie zog sich ein Stück zurück, ließ die Zunge über die Eichel gleiten und sah zu mir hoch, die Augen dunkel, der Lippenstift schon verwischt.
„Du bist so hart“, sagte sie, und nahm ihn wieder ganz, bis ich gegen den hinteren Gaumen stieß. Zwischen den Sätzen blieb Speichel an ihrer Unterlippe hängen, und sie lächelte nicht, sie wartete nur, ob ich etwas entgegnete, und als ich nichts sagte, ging sie weiter. Ich stöhnte, zu laut für eine Kabine, die jederzeit stehen bleiben konnte, und Sarah antwortete nur, indem sie fester saugte. Ihre eine Hand umschloss den Schaft, die andere lag an meinem Oberschenkel, und jedes Mal, wenn die Anzeige wechselte, merkte ich, wie sie tiefer ging, als wolle sie die Zahl schlagen. Die Finger an meinem Bein krallten sich fest, nicht zärtlich, und ich spürte ihre Nägel durch den Stoff. Speichel lief ihr an das Kinn, und sie wischte ihn nicht weg. Ich fühlte, wie ich gegen ihren Mund stieß, und sie nahm es, ohne zurückzuweichen, nur ein kleines Geräusch in der Kehle, das mich noch härter machte. Oben wechselte die Anzeige, und sie hörte nicht auf, als wäre die Kabine ihr und die Zahlen nur ein Takt.
Ich zog sie hoch, bevor ich kam, und küsste den Geschmack von mir von ihrem Mund. Sarah atmete schnell und hielt sich an meinen Schultern, und ich schob die Hand unter ihr Kleid, an der Innenseite ihres Schenkels hinauf, bis ich die nasse Baumwolle ihrer Unterwäsche fand. Die Haut dort war glatt und warm, und sie machte die Beine einen Fingerbreit weiter, ohne dass ich sie darum bitten musste. Sie war durchweicht, und als ich den Stoff zur Seite schob und zwei Finger in ihre Fotze schob, machte sie den Mund auf, ohne einen Laut, nur dieser Blick, der nichts mehr versteckte.
„Nass bist du schon lange“, sagte ich gegen ihren Hals, und sie nickte, fast ungeduldig, und bewegte die Hüften gegen meine Hand. „Seit dem Saal“, flüsterte sie, und der Satz blieb am Stoff meines Hemdes hängen. Ich fickte sie mit den Fingern, den Daumen auf ihrer Klitoris, und der Fahrstuhl glitt an der Zehn vorbei, als sie anfing, leise zu stöhnen. Sie war eng um meine Finger, nass bis in die Handfläche, und jedes Mal, wenn ich tiefer ging, presste sie die Stirn fester an meine Schulter. Der Spiegel zeigte ihre geöffneten Schenkel, mein Handgelenk unter dem Kleid, ihr Gesicht, das sich gegen meine Schulter presste.
Ich kniete vor ihr, zog die Unterwäsche bis zu den Knien und schob das Kleid hoch. Der Stoff knitterte über ihren Hüften, und ich sah die feine Gänsehaut an der Innenseite ihrer Oberschenkel, bevor ich den Mund auf sie legte. Sarah stellte einen Fuß breiter, die Hand in meinem Haar, und ich leckte sie, die Zunge flach über die nasse Spalte, dann gezielt über die Klitoris, bis ihre Finger sich zuzogen. Sie schmeckte nach Haut und nach dem langen Abend, und ich saugte, während ich zwei Finger wieder in sie schob und sie von innen gegen die Stelle drückte, die sie den Rücken krümmen ließ. Sie stöhnte meinen Namen, einmal, knapp, und zog mich näher, als reiche der Mund allein nicht. Oben wechselten die Zahlen, und Sarah sah nicht zur Tür, sie sah auf mich hinunter, den Mund offen, und stieß sich gegen mein Gesicht, als der Fahrstuhl für einen Herzschlag zu stocken schien und dann weiterfuhr.
„Nicht aufhören“, sagte sie, genau, ohne Schmuck. Ich hörte nicht auf. Ich leckte sie, bis ihre Schenkel zitterten und sie meine Haare festhielt, als könne sie sonst nicht stehen, und als sie kam, kam sie leise und heftig, mit einem Stoß der Hüften, der meinen Mund voll nass machte. Ihre Finger blieben in meinem Haar, fest, und sie atmete durch die Zähne, während es nachließ. Ich hielt sie, bis es nachließ, und küsste die Innenseite ihres Schenkels, wo der Stoff des Kleides klebte. Sie sah noch immer nicht zur Tür, nur auf mich, und strich mir mit dem Daumen über die Schläfe, als wolle sie sich merken, dass ich noch da war.
Ich stand auf, drehte sie zum Spiegel und schob das Kleid über die Hüften. Sarah stützte sich mit beiden Händen gegen das Glas, den Hintern zu mir, und sah mich über die Schulter an, während ich meinen Schwanz an ihre Fotze legte und hineinstieß, in einem Zug, bis ich ganz in ihr war. Sie atmete aus, lang, und die Finger am Glas spreizten sich. Sie war eng und nass und nahm mich, und ich griff ihr in die Hüften und fickte sie stehend, hart, der Rhythmus gegen das leise Summen der Kabine. Ihre Haut war warm unter meinen Händen, der Stoff des Kleides zwischen uns, und ich sah im Glas, wie sich ihr Mund öffnete, bevor ein Laut kam. Im Spiegel sah ich ihre Brüste sich unter dem Stoff bewegen, ihren offenen Mund, meinen Schwanz, der in sie glitt und wieder heraus, glänzend.
„Tiefer“, sagte sie, und ich ging tiefer, stieß sie mit jedem Stoß gegen das Glas, bis ihre Stirn den Spiegel berührte. Ein Hauch beschlug das Glas neben ihrem Mund, und sie lachte nicht, sie biss sich auf die Lippe und schob sich mir entgegen. Die Anzeige sprang auf die Sechs, dann auf die Fünf, und ich dachte an die Türen und dachte nicht, weil Sarah sich mir entgegenschob, weil sie mich festhielt, indem sie mich hineinließ. Ich griff ihr unter das Kleid an die Brust, fand die harte Brustwarze, und sie stöhnte meinen Namen, nicht laut und nicht leise, einfach so, als gehöre er in diesen Raum.
Jeder Stoß schob sie ein Stück höher auf die Zehenspitzen, und ich hielt sie fest, den Arm um ihre Taille, und fickte sie weiter, während uns der Spiegel alles zeigte, was wir taten. Ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, nass, und hörte ihren Atem gegen das Glas. Ihre Fotze umschloss mich nass und fest, und ich hörte uns, das Feuchte, das Atmen, das leise Schlagen der Haut. Sarah lachte plötzlich, kurz, mitten in einem Stoß, und der Laut blieb an der Glasscheibe hängen. „Siehst du uns“, sagte sie, nicht als Frage, und ich sah uns, ja, und stieß noch einmal zu, härter, bis sie die Stirn wieder gegen den Spiegel legte.
Die Türen gingen auf der dritten Etage auf.
Ein leerer Flur, Linoleum, das Licht kälter als bei uns. Eine Frau mit einem Putzwagen blieb einen Herzschlag stehen, sah hinein, sah uns, meinen Schwanz in Sarah, Sarahs Hände am Spiegel, das hochgeschobene Kleid. Ich spürte Sarah um mich, eng, und ich rührte mich nicht, weil sie sich nicht rührte. Sarah zog mich näher, nicht weg, die Finger in meinem Hemd, und ich blieb in ihr, tief, ohne mich zurückzuziehen. Die Frau wandte den Blick, schob den Wagen weiter, und die Türen schlossen sich wieder, so ruhig, als wäre nichts gewesen.
Sarah stieß sich zurück auf mich, härter als zuvor, und ich griff ihr ins Haar und fickte sie weiter, gegen das Glas, während der Fahrstuhl die letzten Etagen nahm. Ihr Nacken war heiß unter meiner Hand, und sie stöhnte, diesmal ohne Rücksicht auf die Kabine. Sie war nasser als vorher, oder ich bildete es mir ein, und sie sah mich im Spiegel an, die Wangen rot, der Mund offen, und flüsterte: „Sie hat uns gesehen.“ Ich stieß zu, bis sie die Stirn gegen den Spiegel legte und die Augen schloss, und ich fühlte, wie sie um meinen Schwanz kam, eng, stoßweise, mit einem Laut, den sie diesmal nicht mehr zurückhielt. Ihre Finger rutschten am Glas ab und fanden wieder Halt, und sie sagte meinen Namen noch einmal, rau, während es sie durchlief. Ich hielt sie, während es durch sie ging, und blieb in ihr, hart, und wartete, bis sie wieder atmete.
Ich zog mich aus ihr zurück, drehte sie zu mir und kam auf ihre Brust, dick, über das Dekolleté und den Stoff des Kleides, während sie mich mit der Hand zu Ende holte und mir dabei ins Gesicht sah. Der Stoß in der Hand war heftig, und ich hielt mich an ihrer Hüfte, bis es nachließ. Sarah atmete noch unregelmäßig und strich mit zwei Fingern durch das Weiße, sah kurz darauf, dann auf mich, und lächelte, klein und genau. „So“, sagte sie nur, und wischte die Finger am inneren Saum ab, als gehöre das dazu. Ich steckte meinen Schwanz zurück, schloss die Hose, und sie zog das Kleid herunter, wischte sich mit einem Taschentuch über die Haut, nicht gründlich, nur so, dass man im Foyer nicht sofort hinsehen musste. Der Lippenstift war weg, die Haare nicht mehr ganz fest, und sie sah trotzdem aus, als trete sie aus einer Präsentation, nicht aus einer Kabine.
Die Anzeige zeigte das Erdgeschoss. Die Türen öffneten sich ins Foyer, hell, mit Marmor und einer Empfangstheke, an der niemand aufblickte. Sarah glättete sich das Haar mit einer Hand, nahm ihre Tasche vom Boden der Kabine, und wir traten hinaus, mit dem Abstand von zwei Leuten, die denselben Aufzug benutzt hatten. Draußen vor den Glasfronten prasselte der Regen weiter, und die nassen Straßen laternen warfen gelbes Licht über den Platz.
Wir blieben vor den Aufzügen stehen, nicht lange. Sarah sah nicht zu mir, als sie den Mantel zuknöpfte, und sie lachte, bevor der Satz fertig war, hell genug, dass die Empfangsdame den Kopf hob und wieder senkte. Der Kragen lag schief, und sie richtete ihn, langsam, als hätte sie Zeit.
„Lena von der Kampagne“, sagte Sarah, und strich sich eine Strähne hinters Ohr, „die will immer beobachtet werden. Die stellt sich extra ins Licht, als wäre das die Arbeit. Ich finde das ehrlich.“ Sie sprach von Lena, nicht von dem Flur, nicht von der Frau mit dem Wagen, nicht von dem, was an ihrem Kleid noch klebte. Ich hörte zu und sah, wie ihr Blick einmal, nur einmal, zur dunklen Kuppel an der Decke der Kabine zurückging, bevor die Türen sich hinter einem fremden Paar wieder schlossen. Sie lächelte dabei nicht, sie merkte sich nur etwas, und ich merkte es mit.
Sie gab mir nicht ihre Nummer, und ich gab ihr nicht meine. Sarah drückte mir kurz den Arm, warm, wie den ganzen Abend, und ging zur Drehtür, den Kragen hochgeschlagen gegen den Regen. Ich blieb noch einen Atemzug, sah die Kuppel, sah die leeren Türen, und begriff an der Art, wie sie draußen einen Moment innehielt und über die Schulter nicht zu mir, sondern zum Schacht zurücksah, dass sie sich gewünscht hatte, der Flur wäre nicht leer gewesen. Nach der Kamera fragte sie nicht.